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Spital Zweisimmen zurück an Gemeinden?

Die Gewerkschaft Unia diskutierte am Mittwoch gemeinsam mit 60 interessierten Personen aus der Region die Schliessung der Geburtshilfe in Zweisimmen.

Das heutige Spital Zweisimmen. Ab 2015 soll hier ein Neubau entstehen, der das neue Spital Simmental-Saanenland, Alterswohnen und Hausarztpraxen beinhalten wird.
Das heutige Spital Zweisimmen. Ab 2015 soll hier ein Neubau entstehen, der das neue Spital Simmental-Saanenland, Alterswohnen und Hausarztpraxen beinhalten wird.
Markus Hubacher
«Der Status quo ist  auch aus Qualitätsgründen nicht mehr haltbar.» Marcel Brülhart, Projektleiter MeGSS
«Der Status quo ist auch aus Qualitätsgründen nicht mehr haltbar.» Marcel Brülhart, Projektleiter MeGSS
Markus Hubacher
«Ich werde mich für den Fortbestand der Geburtshilfe in Zweisimmen einsetzen.» Anne Speiser, Grossrätin
«Ich werde mich für den Fortbestand der Geburtshilfe in Zweisimmen einsetzen.» Anne Speiser, Grossrätin
Markus Hubacher
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Einmal mehr beschäftigte sich die Simmentaler Bevölkerung am Dienstagabend mit der Schliessung der Geburtenabteilung am Spital Zweisimmen: «Geburtenstation schliessen? – Nicht mit uns!» lautete der Titel einer ersten Diskussionsveranstaltung der Unia-Ortsgruppe Obersimmental-Saanen in Zweisimmen. Zwei Referentinnen mit Fachkompetenzen unterstützten dabei den Unia-Co-Leiter Hilmi Gashi und Ortsgruppenpräsident Christian Bringold. Die Istsituation am Spital Zweisimmen mit jährlich zwischen 120 und 150 Geburten erläuterte Gynäkologin Nadine Kleinebekel als leitende Spitalärztin mit ambulanter Praxistätigkeit in Zweisimmen. Hebamme Sabine Graf argumentierte als Gegnerin der Zentralisierung: «Der Rationalisierungsdruck setzt falsche Anreize. Die behaupteten Kosteneinsparungen und Qualitätssteigerungen sind auf diesem Gebiet nicht durch zugängliche Daten überprüfbar.»

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