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Spitalzukunft im Simmental: 10 Fragen und 10 Antworten

Viele der 1200 anwesenden Personen nutzten am Mittwochabend die Möglichkeit, Fragen zum Spital Zweisimmen zu stellen. Wir geben zehn dieser Fragen aus dem Publikum wieder und liefern die Antworten dazu.

Auftritt vor über 1000 Personen in der Märithalle: Thomas Bähler, Verwaltungsratspräsident Spital STS AG, begründet vor vollen Rängen den Entscheid, die Geburtenabteilung in Zweisimmen  zu schliessen.
Auftritt vor über 1000 Personen in der Märithalle: Thomas Bähler, Verwaltungsratspräsident Spital STS AG, begründet vor vollen Rängen den Entscheid, die Geburtenabteilung in Zweisimmen zu schliessen.
Markus Hubacher
Thomas Bähler, VR-Präsident Spital STS AG: «Mehrere Millionen Franken Defizit können wir uns langfristig  nicht mehr leisten.»
Thomas Bähler, VR-Präsident Spital STS AG: «Mehrere Millionen Franken Defizit können wir uns langfristig nicht mehr leisten.»
Markus Hubacher
Anne Speiser, SVP-Grossrätin:«Nach zwei Stunden Information verzichten wir Grossräte auf unsere Stellungnahmen.»
Anne Speiser, SVP-Grossrätin:«Nach zwei Stunden Information verzichten wir Grossräte auf unsere Stellungnahmen.»
Markus Hubacher
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1. Wo steht geschrieben, dass die Geburtshilfe im Kanton Bern nicht versorgungsnotwendig ist? Diese Frage konnte am Mittwochabend nicht abschliessend geklärt werden. Annamaria Müller, Vorsteherin des kantonalen Spitalamts, sagte aber im Juni gegenüber dieser Zeitung: «Wie von der Gesundheitsdirektorenkonferenz empfohlen, hat der Kanton Bern – wie der Grossteil der Schweizer Kantone auch – die Zürcher Leistungsgruppensystematik übernommen. Bei dieser zählt nur das sogenannte Basispaket zur Grundversorgung. Dieses enthält die medizinischen Leistungen, die vom Regierungsrat als versorgungsnotwendig erklärt wurden.» Nicht in diesem Basispaket enthalten ist die Geburtshilfe. Betrachte man aber eine gesamte Spitalregion wie die Region Oberland-West, sei die Geburtshilfe im Kanton Bern durchaus versorgungsnotwendig, führte Jean-Philippe Jeannerat, Sprecher Gesundheits- und Fürsorgedirektion, gestern aus. Ein regionales Spitalzentrum wie die STS AG mit mehreren Standorten müsse aber nicht überall eine solche anbieten.

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