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Stadt sucht Generalplaner für Strandbad-Sanierung

Schritt für Schritt soll das Thuner Strandbad bis etwa 2020 für 14 Millionen Franken saniert werden. Für die Generalplanung sucht die Stadt Thun nun mittels eines Konkurrenzverfahrens ein spezialisiertes Team.

Die Sanierung des Thuner Strandbades soll höchstens 14 Millionen Franken kosten.
Die Sanierung des Thuner Strandbades soll höchstens 14 Millionen Franken kosten.
Christoph Gerber/www.luftbild-drohne-thun.ch

Der «Strämu», wie das Thuner Strandbad im Volksmund genannt wird, ist in die Jahre gekommen: «Das markante Hauptgebäude, die Schwimmbecken und die Technikinfrastrukturen des 1922 eröffneten Bades müssen in den nächsten Jahren umfassend saniert und teilweise neuen Bedürfnissen angepasst werden», teilt die Stadt in einem Mediencommuniqué mit. Dies habe eine Sanierungsstudie (des Ingenieurbüros Harald Kannewischer&Team aus Cham) im Jahr 2012 ergeben.

Im Hinblick auf die aufwendige Umsetzung sucht die Stadt Thun bereits jetzt mittels eines Konkurrenzverfahrens ein erfahrenes Generalplanungsteam, das nebst der Projektierung unter anderem auch die Bauleitung, die Kostenplanung und -kontrolle, die Architektur- und Landschaftsgestaltung sowie die Bad- und Haustechnik übernehmen wird. Die Ausschreibung im Rahmen des öffentlichen Beschaffungsrechts erfolgt in diesen Tagen auf der Internetplattform Simap.

Stadtrat im Herbst dran

«Diese Ausschreibung geht den politischen Entscheidungsprozessen voran», betont Gemeinderat Konrad Hädener, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften. Der Thuner Stadtrat – das Parlament – werde voraussichtlich an seiner November-Sitzung 2015 über einen Projektierungskredit für die Sanierung und Erneuerung des Strandbades entscheiden. Auf Basis einer Grobkostenschätzung werde für die vorgesehenen Massnahmen ein Kostenrahmen von 14 Millionen Franken festgelegt. Davon würden etwa 80 Prozent in die zwingenden Sanierungsmassnahmen fliessen und gälten daher als gebundene Kosten.

«Für uns von Interesse ist, welche Erwartungen die Erholung suchenden Gäste, die Sportvereine und die Schulen gegenüber dem Strandbad der Zukunft hegen», sagt Gemeinderat Roman Gimmel, der als Vorsteher der Direktion Bildung, Sport, Kultur für den Betrieb der Anlage und damit auch für die Bewegungs- und Gesundheitsförderung verantwortlich ist. In drei bis vier Etappen

Ausgeführt werden die baulichen Massnahmen gemäss heutigem Zeitplan in drei bis vier Etappen ab 2017. Sie sollen im Jahr 2020 abgeschlossen sein. Zu den Arbeiten gehört unter anderem die Modernisierung des 1932/1933 erbauten, als schützenswert eingestuften Hauptgebäudes, die Optimierung und Erneuerung des Techniktraktes sowie des Zentraltraktes mit Nasszellen und Duschen, eine Sanierung der Becken, eine Abdeckung zur Minimierung der Energieverluste sowie Attraktivitätssteigerungen. Schliesslich gehörten zum Projekt aber auch Sicherheitsmassnahmen am Sprungturm und dessen Umgebung, eine Anpassung der Grünanlage an aktuelle Bedürfnisse, die Erneuerung der Signaletik (Hinweise und Wegweiser) sowie die Erneuerung der WC-Anlage.

Die Frist für die Eingaben läuft bis Ende April 2015. In einem zweistufigen Verfahren wird danach ein Beurteilungsgremium, bestehend aus beiden Gemeinderatsmitgliedern der Besteller- und der Ausführungsseite, den Abteilungsleitenden, einem Architekten, einem Landschaftsarchitekten und einem auf Sportbauten spezialisierten Ingenieur, entscheiden, welches Gesamtplanungsteam den Zuschlag erhalten wird. Danach wird der Kreditantrag des Gemeinderates an den Stadtrat vorbereitet.

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