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Swissness ist auch, wenn Gäste auf dem WC zusammenbrechen

Frankenstärke und Gästewandel, Wachstum und Nachhaltigkeit, Schweizer Disneyland und Authentizität – in einem Podiumsgespräch beleuchteten Touristiker, in welchem Spannungsfeld sich Interlaken bewegt.

Engagierte Expertenrunde (v.l.): David Bühler, Stefan Otz, Christoph Egger, Moderator Urs Gossweiler, Ole Hartjen, Iris Huggler, René Klopfer, Urs Graf.
Engagierte Expertenrunde (v.l.): David Bühler, Stefan Otz, Christoph Egger, Moderator Urs Gossweiler, Ole Hartjen, Iris Huggler, René Klopfer, Urs Graf.
Markus Hubacher

«Ich komme mir hier so ein bisschen vor wie in Disneyland. Da frage ich mich: Ist das nicht zu touristisch, zu übertrieben kitschig?» «Die Frankenstärke konnte mit der Erschliessung neuer Märkte in Asien und der arabischen Welt kompensiert werden. Diese neuen Gäste beeinflussen den Ruf Interlakens nachhaltig. Was passiert aber, wenn sich die wirtschaftlichen Vorzeichen wieder ändern? Kommen die Gäste aus Europa dann wieder zurück, oder schreckt sie der neue Ruf ab?» Die beiden Personen, die sich diese Gedanken gemacht haben, gehören zu einer Gruppe von 50 Dozenten und Assistenten der Fachrichtung Wirtschaft an der Berner Fachhochschule, die gestern ihren Weiterbildungstag in Interlaken verbracht haben. Organisiert hatte die Reise nach Interlaken Gemeindepräsident Urs Graf, der selbst als Dozent an der Fachhochschule in Bern tätig ist.

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