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Thun soll Trumpf als Stadt am Wasser ausspielen

Die Stadt Thun soll mehr aus ihrer Lage am Wasser machen. Deshalb will die Thuner Regierung vermehrt attraktiven Wohn- und Lebensraum in Gewässernähe schaffen.

Beste Lage in Seenähe: Was genau mit dem Gelände der Schadaugärtnerei geschehen soll, bleibt noch offen. An anderen Plätzen am Wasser will die Thuner Regierung vermehrt Wohnungen bauen.
Beste Lage in Seenähe: Was genau mit dem Gelände der Schadaugärtnerei geschehen soll, bleibt noch offen. An anderen Plätzen am Wasser will die Thuner Regierung vermehrt Wohnungen bauen.
Patric Spahni

Der Thuner Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren den Wohn- und Lebensraum am Wasser zu erweitern und attraktiver zu gestalten. Dazu müssen knifflige Fragen gelöst werden.

Eine davon betrifft die künftige Nutzung der Schadaugärtnerei. Auf dem Areal an bester Lage in Seenähe wollte eine Immobilienfirma eine Wohnüberbauung erstellen. Das Vorhaben stiess in der Bevölkerung auf Widerstand: monströs und unsensibel sei das Projekt, kritisierten die Gegner. Schliesslich kaufte die Stadt auf Wunsch des Volkes das Areal.

In einem partizipativen Prozess soll nun geklärt werden, was anstelle der Wohnungen an exklusiver Lage entstehen soll. Bis dies klar ist, wird das Areal zwischengenutzt, zum Beispiel für Gartenprojekte. Auch Flächen für Spiel und Sport stehen der Bevölkerung zur Verfügung, eine Grillstelle und Ähnliches.

Fünf Schwerpunkte

Weiter konkretisieren will die Thuner Stadtregierung den Entwicklungsschwerpunkt Thun Bahnhof mit der Planung für das Gebiet Rosenau, das am Ausfluss der Aare aus dem Thunersee liegt.

Neu organisiert werden soll auch der Fährbetrieb Scherzligen, der den bei Spaziergängern beliebten Aare-Quai mit dem Schloss Schadau auf der gegenüberliegenden Aareseite verbindet, wie aus einer Mitteilung der Stadt vom Donnerstag hervorgeht. Weiter will der Gemeinderat den Uferweg fertig stellen und das Strandbad sanieren.

Insgesamt hat die Thuner Stadtregierung fünf Schwerpunkte für die Legislatur bis 2018 definiert, dazu gehören unter anderem Verbesserungen beim Verkehr oder das Vorhaben, Thun in seiner Zentrumsfunktion zu stärken.

Neu wird das Stadtparlament die Legislaturziele nicht mehr genehmigen, sondern sie nur noch zur Kenntnis nehmen können. Die entsprechende Änderung der Stadtverfassung hatten die Stimmberechtigten 2013 angenommen. Das Stadtparlament wird die Legislaturziele am 11. Juni behandeln.

SDA/mib

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