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Thuner Petardenwerfer wird zur Kasse gebeten

Der Mann, der vor zweieinhalb Wochen in der Arena Thun eine Petarde geworfen hat, erhält eine saftige Rechnung vom FC Thun. Zudem wird er mit einem dreijährigen Stadionverbot belegt.

Viele Fans bemerken die Aktion zuerst gar nicht.
Viele Fans bemerken die Aktion zuerst gar nicht.
Patric Spahni
Die Petarde wird aufs Feld geworfen.
Die Petarde wird aufs Feld geworfen.
Patric Spahni
Der Mann, der mitten in den Fans eine Fackel anzündete, wird schliesslich abgeführt.
Der Mann, der mitten in den Fans eine Fackel anzündete, wird schliesslich abgeführt.
Patric Spahni
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Die Dummheit, die sich ein 31-jähriger sogenannter Fan während des Meisterschaftsspiels FC Thun - FC Zürich vor zweieinhalb Wochen geleistet hat, wird ihn teuer zu stehen kommen. Der Mann hatte in der 61.Minute im Fansektor der Thuner eine Petarde gezündet und sie anschliessend aufs Spielfeld geworfen. Wie durch ein Wunder fand die Petarde einen Weg durch das feinmaschige Netz hinter dem Tor. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die über 1000 Grad heisse Fackel via Netz in die Fans zurückgeschleudert worden wäre. So aber blieb es beim Sachschaden. Auf diesem Sachschaden will die Arena Thun AG aber nicht sitzen bleiben. «Wir werden dem Mann eine Rechnung in Höhe von 2000 Franken zustellen», sagt Reto Bloesch von der Arena Thun AG. Der Betrag setzt sich einerseits aus den Schäden an Kunstrasen (1000 Franken) und Netz (500 Franken) und andererseits aus der zu erwartenden Busse der Liga (500 Franken) zusammen.

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