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Unia Oberland will sich abspalten und eine eigene Region bilden

Die Unia-Sektion Oberland will einen eigenen Weg gehen und eine eigenständige Region der Gewerkschaft werden. Im Konflikt in der Region Bern sei das Oberland von der nationalen Geschäftsleitung desavouiert worden.

Im Hotel Jardin feierte die Sektion Bern vor einem Monat sich selber. Nun will die Sektion Oberland nichts mehr mit ihr zu tun haben.
Im Hotel Jardin feierte die Sektion Bern vor einem Monat sich selber. Nun will die Sektion Oberland nichts mehr mit ihr zu tun haben.
Walter Pfäffli

In einem Schreiben an die Gewerkschaftsspitze stellt die Unia-Sektion Berner Oberland den Antrag, eine eigenständige Region Berner Oberland bilden zu können. Der Brief vom 3. Mai liegt dieser Zeitung vor. Darin wirft Hansueli Balmer, Präsident der Sektion Berner Oberland, den Sektionen Bern und Oberaargau-Emmental vor, die ganze Region gelähmt zu haben. Seit der Wahl von Natalie Imboden und Udo Michel als Co-Leitung der Region sei aus diesen Sektionen gegen die beiden geschossen worden, sagt Balmer im Gespräch. Im Brief an die Geschäftsleitung bezeichnet er das Verhalten der Sektionen Bern und Oberaargau-Emmental als «unerhört, geschmacklos und unverschämt».

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