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«Vaporama» zieht von Thun nach Winterthur

Nach jahrelanger Ungewissheit ist seit gestern klar: Die Vaporama-Dampfmaschinensammlung verlässt Thun und wird bis Ende September ins Sulzerareal nach Winterthur gezügelt. Dort erhält sie beim Verein Dampfzentrum ein neues Zuhause.

Eine der Dampfmaschinen der Stiftung Vaporama.
Eine der Dampfmaschinen der Stiftung Vaporama.
zvg

Jetzt kommt Dampf in die Sache: Das 800 Tonnen schwere Dampfmaschinenmuseum Vaporama, das in Thun seit langem keine Zukunft mehr hat (siehe Kasten «Geschichte»), erhält in Winterthur ein neues Zuhause. «Die Sammlung ist gerettet», sagt Matthias Zellweger, Architekt, Ideenlieferant, Vaporama-Stiftungsratspräsident und überhaupt Hansdampf in vielen Gassen. Der Verein Dampfzentrum Winterthur VDW übernimmt die Dampfmaschinen, Generatoren, Pumpen und Transmissionen. Die lange Suche nach einem neuen Standort habe sich gelohnt, führt Zellweger aus. Er ist einerseits froh, dass endlich eine Lösung habe gefunden werden können. Zudem sei der neue Partner bereits «voll im Business drin» und habe entsprechende Erfahrung. «Andererseits ist es natürlich schade, dass die Sammlung nicht in Thun bleibt», nennt er einen Wermutstropfen. Mit dem Umzug verlassen auch Ausstellungsstücke den Kanton Bern, die über Jahrzehnte hier im Einsatz standen – zum Beispiel die Schiffsdampfmaschine des ehemaligen Brienzersee-Dampfschiffs Giessbach.

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