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Vertrag für vier Einsatzkräfte abgesegnet – Zweifel bleiben

Wer profitiert am meisten vom neuen Ressourcenvertrag mit der Kantonspolizei? Matten, Unterseen oder doch Interlaken? Der Vertrag löst weiterhin Diskussionen aus, auch wenn der GGR am Ende zustimmte.

Die Bike-Patrol der Kantonspolizei – hier die Polizisten (v.l.) Isabelle Wallimann, Philipp Sommer, Andreas Schild und René Müller im Sommer auf dem Höheweg – ist seit dem 1. Juni in Interlaken im Einsatz. Auch ihr Einsatz ist im Ressourcenvertrag geregelt.
Die Bike-Patrol der Kantonspolizei – hier die Polizisten (v.l.) Isabelle Wallimann, Philipp Sommer, Andreas Schild und René Müller im Sommer auf dem Höheweg – ist seit dem 1. Juni in Interlaken im Einsatz. Auch ihr Einsatz ist im Ressourcenvertrag geregelt.
Monika Hartig

Ohne die Stimmen der FDP schaffte der neue Ressourcenvertrag mit der Kantonspolizei am Dienstagabend die Hürde Grosser Gemeinderat (GGR). Damit erhielt der Vertrag zumindest in Interlaken die Zustimmung, die zuvor Matten und Unterseen noch vorenthalten hatten. Es seien noch ein paar Details zu klären, hatten die Gemeindepräsidenten von Matten und Unterseen die Entscheidung begründet, die Abstimmung über den Vertrag auf die nächste Gemeindeversammlung zu verschieben (wir berichteten). «Unterseen und Matten wollen eine bessere Bussenrückvergütung mit dem Kanton aushandeln», berichtete Interlakens Gemeinderat Peter Michel bei der GGR-Sitzung. Solche Detailfragen seien für Interlaken jedoch bereits geklärt, «weil wir schon länger einen Ressourcenvertrag mit der Kapo haben», wie Michel weiter erklärte.

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