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Weg über private Grundstücke am Thunersee wird gebaut

Das fehlende Stück des Uferwegs am Thunersee zwischen Ländte Hünibach und Hafen Eichbühl kann gebaut werden. Nach jahrelangem Streit hat das Bundesgericht die Beschwerden von Landeigentümern abgewiesen.

Der Uferweg zwischen Hünibach und Hafen Eichbühl kann gebaut werden.
Der Uferweg zwischen Hünibach und Hafen Eichbühl kann gebaut werden.
Patric Spahni

Am Thunersee kann das noch fehlende Stück des Seeuferwegs zwischen Ländte Hünibach und Hafen Eichbühl erstellt werden. Das Bundesgericht hat die Beschwerden von Landeigentümern mit Seeanstoss im betroffenen Gebiet abgewiesen.

Mit zum Teil unterschiedlichen Argumenten, aber im Wesentlichen mit dem gleichen Ziel haben drei Landeigentümer im Gebiet Seegarten in der Gemeinde Hilterfingen Beschwerde gegen den geplanten Fussweg entlang des Thunersees eingereicht.

Die Eigentümer fordern eine Wegführung, die nicht über ihr Grundstück verläuft. Eine der Beschwerdeführerinnen begründet ihr Anliegen unter anderem damit, dass mit dem geplanten Weg in das Wasser- und Zugvogelreservat Kanderdelta bis Hilterfingen eingegriffen werde. Das sei verboten.

Das Bundesamt für Umwelt bezeichnet im Rahmen einer Vernehmlassung die Störung der Vögel durch den Weg, beziehungsweise seine Benützer, als gering. Das Bundesgericht stützt sich auf diese Einschätzung.

Die zwei anderen Beschwerdeführer blitzen ab, weil ihre Vorschläge im Wesentlichen dem Gesetz über die See- und Flussufer widersprechen. Der Weg wäre gemäss ihrer Variante auf einer Länge von über 100 Metern nicht mehr in der Nähe des Ufers verlaufen, also maximal 50 Meter vom See, sondern bis über 60 Meter davon entfernt. (Urteile 1C_829/2013, 1C_831/2013 und 1C_833/2013 vom 01.05.2014)

SDA/tag

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