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Wenn Heimweh und Kommerz sich einig sind

Nach dem Läset-Sunntig zog auch der Spiez-Märit Tausende von Menschen an, die zwischen 240 Ständen flanierten, kauften, genossen und parlierten. Nach über 800 Jahren Marktrecht scheint Spiez nichts von seiner Anziehungskraft verloren zu haben.

Spiez-Märit morgens um 10 Uhr:  Für alle etwas und etwas für alle.
Spiez-Märit morgens um 10 Uhr: Für alle etwas und etwas für alle.
Guido Lauper
Liebling aller Altersklassen:  Das über 100 Jahre alte Rösslispiel hat nichts von seiner Faszination verloren.
Liebling aller Altersklassen: Das über 100 Jahre alte Rösslispiel hat nichts von seiner Faszination verloren.
Guido Lauper
Vorsorge für den Winter:  Nicht immer bleibts so warm in Spiez wie am Montag.
Vorsorge für den Winter: Nicht immer bleibts so warm in Spiez wie am Montag.
Guido Lauper
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«Weisch no?», fragten Heimweh-Spiezer, Einheimische und Gäste, als sie sich am Montag auf der Marktmeile zwischen Terminus und Hausfrauenkreisel, zwischen Lötschbergplatz und Schönegg begegneten; unverhofft oder abgemacht. So passte das Umzugsmotto zum Spiez-Märit.

Als König Rudolf von Habsburg Spiez im 13.Jahrhundert das Stadt- und somit das Marktrecht erteilt hatte, ahnte er wohl kaum, dass seine Bewilligung 800 Jahre später immer noch genutzt würde. Liebling aller Altersklassen: Vermutlich wurden die Marktfahrer schon damals kontrolliert. Dank der Kontrolle durch Peter Hofer, Dienstchef Polizeiinspektorat und Marktchef, und seinem Kollegen Marco Ziswiler wissen wir von heuer über 240 Ständen aller Angebotsgattungen, die um Aufmerksamkeit warben: politische Parteien, gemeinnützige Organisationen, Vereine und Stiftungen, aber auch Gewerbe und Marktfahrer, die ihre Ware an den Mann oder an die Frau bringen wollten.

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