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Werner Luginbühl:«Gemeinden bleiben weiterhin autonom»

Werner Luginbühl ist Ständerat und Vorsitzender des Strategischen Lenkungsausschusses (SLA) der Projektorganisation Regionalkonferenz Thun Oberland-West. Er bezieht Stellung zu diversen Kritikpunkten.

Kritiker sagen, die geplante Regionalkonferenz sei ein künstliches Konstrukt ohne gemeinsame Kernkompetenzen. Werner Luginbühl: Dies muss ich entschieden ablehnen. Viele Probleme betreffen heute die ganze Region – Schwierigkeiten hören heute nicht an der Gemeindegrenze auf. Themen wie beispielsweise die Gesamtverkehrs- und Siedlungsplanung sowie auch den öffentlichen Verkehr müssen die Gemeinden gemeinsam angehen.

Wird mit der Gründung der Konferenz den Gemeinden ein Stück Demokratie genommen? Die Bürger der 55 Gemeinden werden ja an der Regionalversammlung der Regionalkonferenz durch ihre Gemeinderatspräsidenten vertreten sein. Die Gemeinden behalten also ihre Autonomie. Der Regionalkonferenz wird keine einzige Aufgabe übertragen, die nicht schon heute überregional bearbeitet wird.

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