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Wie ein 5-Jähriger bei Pflegeeltern zu Tode kam

«Das gestrandete Schiff» greift ein düsteres Kapitel Schweizer Sozialgeschichte auf. Das neue Buch der langjährigen Heimberger Lehrerin Verena Blum-Bruni befasst sich mit dem Armen- und Verdingwesen in den 40er-Jahren.

Verena Blum-Bruni mit ihrem Buch «Das gestrandete Schiff» bei einer Begegnung in Spiez.  Am Fall des fünfjährigen Peter, der von seiner Pflegefamilie im Oberland misshandelt wurde, prangert sie die behördliche  Verantwortungslosigkeit an.
Verena Blum-Bruni mit ihrem Buch «Das gestrandete Schiff» bei einer Begegnung in Spiez. Am Fall des fünfjährigen Peter, der von seiner Pflegefamilie im Oberland misshandelt wurde, prangert sie die behördliche Verantwortungslosigkeit an.
Markus Hubacher
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Wer Markus Imbodens Film «Der Verdingbub» vor zweieinhalb Jahren gesehen hat, der kriegt gewisse verstörende und eindringliche Bilder nicht mehr aus dem Kopf. Etwa: Wie das Waisenkind Max an Familie Bösiger auf die Dunkelmatte verdingt wird und dort von seinen Pflegeeltern wie ein Arbeitstier behandelt wird. Oder wie Max von deren Sohn Jakob gedemütigt wird.

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