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«Wir bauen sicher nicht auf Vorrat aus!»

Der Kanton möchte Asylbewerber in der Zivilschutzanlage unter der Primarschule Allmendingen unterbringen, falls die Zahl der Gesuche wieder steigt. «Wir werden die Infrastruktur aber sicher nicht auf Vorrat ausbauen», sagt der Thuner Gemeinderat Peter Siegenthaler.

Der Eingang zur Zivilschutzanlage beim Primarschulhaus Allmendingen: Ob hier jemals Asylbewerber ein und aus gehen, ist zurzeit noch offen.
Der Eingang zur Zivilschutzanlage beim Primarschulhaus Allmendingen: Ob hier jemals Asylbewerber ein und aus gehen, ist zurzeit noch offen.
Markus Hubacher

In Nordafrika und im Nahem Osten rumort es noch immer gewaltig: Libyen befindet sich in einem Bürgerkrieg mit offenem Ausgang, die syrischen Despoten schlachten ihr eigenes Volk ab, und in Ägypten und Tunesien ist die revolutionäre Begeisterung dem Katzenjammer gewichen. Ob neue Flüchtlingsströme nach Europa drängen und wie gross diese sein werden, vermag im Moment niemand mit letzter Sicherheit zu sagen. Die Folge davon ist, dass die Behörden Planspiele machen, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein, also für eine markante Zunahme der Flüchtlinge und Asylbewerber. Das ist auch in der Schweiz und im Kanton Bern nicht anders.

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