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Zentrales Dach für die Region

Die Region Thun Oberland-West stimmt am 13. Juni über die Einführung der Regionalkonferenz Thun Oberland-West ab. Anlässlich einer Pressekonferenz erklärte das Projektteam das komplexe Vorhaben.

Sie alle waren gestern nach Thun gekommen, um Werbung für die künftige Regionalkonferenz Thun Oberland-West (RKTOW) zu machen: Werner Luginbühl, Ständerat und Vorsitzender des Strategischen Lenkungsausschusses (SLA), Jolanda Moser, Thuner Gemeinderätin, Mitglied SLA und Vertreterin der Stadt, Hans Rösti, Grossrat aus Kandersteg und Mitglied SLA, Anne Speiser, Gemeinderatspräsidentin Zweisimmen, Mitglied SLA und Vertreterin der ländlichen Regionen, Erwin Walker, designierter Geschäftsführer RKTOW aus Lenk sowie Andreas Grünig, Geschäftsführer Bergregion Obersimmental-Saanenland aus Saanenmöser, Mitglied im Projektteam.

Geschlossen auftreten

Das Projekt sieht vor, dass heute regional aufgeteilte Organisationen unter einem Dach zusammengeschlossen werden (siehe Kasten). «In der neuen Struktur können die betroffenen 55 Gemeinden demokratisch und verbindlich über wichtige regionale Fragen entscheiden», erklärte Ständerat Luginbühl.

«Wir müssen vom Gartenhagdenken wegkommen», sagte Thuns Gemeinderätin Jolanda Moser. Es brauche den Zusammenschluss, damit die Region einheitlich auftreten könne und in Bern mehr Gewicht erhalte. Vor einem Autonomieverlust der Randregionen haben alle Beteiligten keine Angst. «Obwohl wir nicht mit Sicherheit sagen können, dass der ländliche Raum neben der starken Stadt und Agglomeration Thun seine Anliegen einbringen und wahrnehmen kann, vertraue ich dem Engagement des Projektteams, die Anliegen gut zu positionieren», erklärte die Gemeinderatspräsidentin von Zweisimmen, Anne Speiser.

Die Gemeinderäte von 52 der 55 betroffenen Gemeinden haben dem Regierungsrat den Antrag für die Anordnung einer regionalen Volksabstimmung gestellt. Die drei Gemeinden Unterlangenegg, Steffisburg und Eriz lehnten dies ab. Der Regierungsrat des Kantons Bern befürwortet die Einführung der Regionalkonferenz Thun Oberland-West.

Die Stimmenverteilung Die geplante Regionalkonferenz ist aus den Gemeinderatspräsidenten aller Mitgliedergemeinden zusammengesetzt. «Als Präsident wird Harry Feller aus Steffisburg sein, als Geschäftsführer Erwin Walker aus der Lenk vorgeschlagen. So wird ein Gleichgewicht geschaffen», sagte Luginbühl. Besser, als noch eine neue regionale Organisation zu gründen, sei es, aus fünf nur noch eine zu machen, ergänzte er: «Wir haben Vor- und Nachteile abgewägt und kommen zum Schluss, dass die Vorteile einer Regionalkonferenz Thun Oberland-West klar überwiegen.»

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