Zum Hauptinhalt springen

Zivilschutzeinsatz endet nach 533 Diensttagen im Kandertal

Zur Behebung der Schäden des Unwetters vom 10. Oktober waren 221 Personen aus verschiedenen Regionen des Kantons standen im Einsatz. Dieser ist Ende Oktober abgeschlossen worden.

Die Kantonsstrasse zwischen Frutigen und Kandersteg sind nach heftigen Unwetter verschüttet und beschädigt.
Die Kantonsstrasse zwischen Frutigen und Kandersteg sind nach heftigen Unwetter verschüttet und beschädigt.
Keystone
Die Rega musste im Kandertal zahlreiche Evakuierungen durchführen. Die Helikopter waren mehrere Stunden im Einsatz.
Die Rega musste im Kandertal zahlreiche Evakuierungen durchführen. Die Helikopter waren mehrere Stunden im Einsatz.
zvg/Rega-Fotodienst
An der Kander entsprechen die Mengen aber einem alle 100 Jahre einmal vorkommenden Ereignis.
An der Kander entsprechen die Mengen aber einem alle 100 Jahre einmal vorkommenden Ereignis.
zvg, Leserreporter
1 / 29

Die Zivilschützer wurden laut einer Mitteilung der bernischen Polizei- und Militärdirektion vielfach einzelnen Betroffenen des Unwetters zugeteilt und halfen diesen, die Häuser und Grundstücke von Schutt und Schlamm zu befreien. Dieser direkte Kontakt sei von allen Seiten sehr geschätzt worden, heisst es in der Mitteilung.

«Für die Betroffenen zählte nicht nur die Hilfe beim Aufräumen. Es war ihnen auch wichtig, mit jemandem über das Geschehene sprechen zu können», wird Peter Rösti in der Mitteilung zitiert. Er koordinierte für das kantonale Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär den Zivilschutzeinsatz.

Zivilschützer halfen aber auch beim Bau von beschädigten und zerstörten Wegen und Brücken und ein Teil von ihnen fischte rund vier Tonnen Forellen aus Bächen und Tümpeln. Diese waren zuvor beim Unwetter aus der Fischzucht beim Blausee weggeschwemmt worden. Der Blausee befindet sich bei Mitholz, der vom Unwetter am meisten betroffenen Ortschaft.

Knapp die Hälfte der Einsatzstunden geht auf das Konto der Zivilschutzorganisation Niesen, den übrigen Teil der Arbeiten leisteten Personen aus den Zivilschutzregionen Gantrisch, Aarberg, Kirchberg plus und Thun-Westamt.

Es ist geplant, dass der Zivilschutz im kommenden Jahr ins vom Unwetter betroffene Gebiet zurückkehrt. Er soll dort Instandstellungsarbeiten vornehmen.

SDA/cls

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch