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Zurück auf Start für 52 Oberländer Bauprojekte

Auf dem Terminusareal beim Bahnhof Zweisimmen beabsichtigt die Ammann Globalbau AG aus Hilterfingen zwischen 10 und 20 Millionen Franken zu investieren. Geplant sind ein Hotel mit 28 Zimmern, 64 Betten sowie 16 2- bis  4-Zimmer-Wohnungen. Über die geplante Nutzung der Wohnungen schwiegen sich die Investoren bisher aus. Ende 2012 erläuterte Projektleiter Markus Burri gegenüber dem Berner Oberländer: «Die Nutzung ist noch nicht definiert. Die gesetzlichen Unklarheiten betreffend die Initiative fordern eine offene Herangehensweise.»
Heute nun, nachdem das Rechtsamt der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) das Projekt an das Regierungsstatthalteramt Obersimmental-Saanenland aufgrund eben jener «offenen Herangehensweise» zurückgewiesen hat, sagt Burri: «Momentan ist das weitere Vorgehen noch nicht klar. Wir warten als erstes den Bescheid des Regierungsstatthalteramtes ab und werden anschliessend gemeinsam mit unserem Anwalt entscheiden.»Bevor dieser Bescheid des Regierungsstatthalteramtes eintreffen wird, müsse erst einmal die Beschwerdefrist gegen den Entscheid des Rechtsamts der BVE abgewartet werden,  sagt Statthalter Michael Teuscher. Erst wenn die Rückweisung rechtens sei, werde man das Verfahren weiterführen.
Das geplante Hotel mit dem Aparmentanbau im Vordergrund: «Gestützt auf das Bundesgerichtsurteil vom 22. Mai änderten wir das Projekt und definierten die Nutzung im Sinne von Erstwohnungen oder hotelmässig bewirtschafteten Wohnungen», erklärt Bruno Hunziker, Verwaltungsrats-präsident der Wasserwendi Swiss Resort AG. Die BVE wies daraufhin die Beschwerde von Helvetia Nostra ab.Franz Weber aber zog diese weiter zum Verwaltungsgericht. «Das Urteil erwarten wir bis im September», so Hunziker. Er gehe davon aus, dass Weber verlieren und bis vor Bundesgericht gehen werde. Und trotzdem: «Wir haben uns damit abgefunden. Weber blockiert uns nicht. Mit dem Hotelumbau und dem Apartmentanbau können wir beginnen, sobald die Finanzierung gesichert ist.» Alles in allem sollen rund 40 Millionen Franken investiert werden.
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