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Zwieselberg prüft Fusion mit Thun

Die Gemeinde Zwieselberg will nicht nur auf das Fusionsprojekt Westamt warten und nimmt das Gespräch mit Thun auf. Bis nächstes Jahr soll ein Bericht vorliegen.

Die Ortseinfahrt von Zwieselberg. Die Gemeinde hat den Alleingang satt und möchte sich, nachdem die Fusionsgespräche im Westamt vorerst sistiert wurden, mit der Stadt Thun zusammentun. Eine Arbeitsgruppe soll nun erste Sondierungsgespräche führen.
Die Ortseinfahrt von Zwieselberg. Die Gemeinde hat den Alleingang satt und möchte sich, nachdem die Fusionsgespräche im Westamt vorerst sistiert wurden, mit der Stadt Thun zusammentun. Eine Arbeitsgruppe soll nun erste Sondierungsgespräche führen.
Patric Spahni

Nachdem das grössere Fusionsprojekt von zwölf Gemeinden im Westamt vorerst sistiert wurde, will der Gemeinderat von Zwieselberg nun einen möglichen Anschluss an die Stadt Thun näher prüfen. Dies erklärte Gemeindepräsident Ueli Zurbuchen an der Gemeindeversammlung vom Mittwoch. Bevor jedoch ein eigentliches Fusionsprojekt gestartet werde, finden nun erste Sondierungsgespräche in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Gemeinderat und Verwaltung zu einigen zentralen Punkten statt. «In Thun ist der Gemeinderat bisher betreffend Fusionen mit umliegenden Gemeinden nicht selber aktiv geworden», lässt man aus Thun dazu verlauten. Die Situation sei insofern etwas speziell, als mit Zwieselberg eine kleine Gemeinde mit dem grossen Thun fusionieren würde. Mit diesem Zusammenschluss würde Thun nach Goldiwil zum ersten Mal seit 1913 wieder eine Eingemeindung vornehmen. Ein Bericht für weitere Entscheide dürfte bereits nächstes Jahr vorliegen.

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