600 Schlittenhunde auf der Thuner Allmend

Thun

Über das Wochenende fand das 18. Schlittenhunde-Wagenrennen statt. 230 Musher und über 600 Hunde massen sich auf der Thuner Allmend in 16 Kategorien.

Im Ziel: Doghander Heinz Frauchiger (im Vordergrund) mit den Leithunden Hela und Tinka sowie hinten auf dem Wagen Musher Ueli Lüthi. Der helle Hund in der dritten Reihe rechts, der in die Kamera blickt, ist Jüngling Jacky.<p class='credit'>(Bild: Peter Russenberger)</p>

Im Ziel: Doghander Heinz Frauchiger (im Vordergrund) mit den Leithunden Hela und Tinka sowie hinten auf dem Wagen Musher Ueli Lüthi. Der helle Hund in der dritten Reihe rechts, der in die Kamera blickt, ist Jüngling Jacky.

(Bild: Peter Russenberger)

Bevor die Musher mit ihren Gespannen von den Sommertrainingswagen wieder auf die Schlitten wechseln, geht jeweils auf der Thuner Allmend das Schlittenhunde-Wagenrennen über die Bühne. Neben den eigentlichen Schlittenhunderennen mit Einer- bis Achtergespannen finden im Rahmenprogramm auch Animationswettkämpfe vom Jöring bis zum Cannicross statt.

Für gegenseitiges Verständnis

«Mit den Animationswettbewerben, wo man mit sämtlichen Rassen zu Fuss oder mit Zwei- sowie Dreirädern teilnehmen kann, wollen wir das Verständnis Mensch und Hund vertiefen», sagte OK- und Vereinspräsident Ueli Lüthi.

Auch das Cannicross für Läufer und Hund erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. «Was gibt es Besseres für die Beziehung Mensch und Tier als mit seinem Liebling gemeinsam einen Rundkurs zu bestreiten?», fand auch Rennleiter Peter Zimmerli.

Ein Sprint für den Hundeversteher

Ex-Schweizer-Meister Ueli Lüthi, der in der Musherszene einen hohen Bekanntheitsgrad geniesst, machte im Stake-out acht seiner neun Siberian Huskys startklar. Als Doghander hatte er mit Heinz Frauchiger einen erfahrenen Hundehalter als Assistent an seiner Seite. Frauchiger nahm am Morgen mit seinem Deutschen Kurzhaarjagdhund am Velojöring teil.

Das Lead in Lüthis Gespann machten die Leithündinnen Tinka und Hela. Der 7,1 Kilometer lange Trail fühlte sich für den Hondricher, der sonst jeweils 25 Kilometer pro Tag trainiert, wohl eher wie ein Sprint an. Doch trotz der kurzen Distanz powerte der Hundeversteher seine Lieblinge einmal mehr nicht aus. Der Rang war für den früheren Kanusportler Nebensache.

Für den jungen Swingdog-Rüden ­Jacky allerdings war das eindeutig zu wenig. Er gab seinem Meister deutlich zu verstehen, dass er mehr gefordert sein möchte . . .

Sämtliche Resultate unter www.schlittenhunderennen-thun.ch

Thuner Tagblatt

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