9300 Franken für Feuerwehrmagazin

Vor 100 Jahren

Der Gemeinderat sprach 1916 den Kredit für die Erstellung des Mehrzweckgebäudes an der Ländte in Hofstetten.

Vor 100 Jahren hat der Thuner Gemeinderat den Kredit für das Mehrzweckgebäude an der Ländte in Hofstetten gesprochen.

Vor 100 Jahren hat der Thuner Gemeinderat den Kredit für das Mehrzweckgebäude an der Ländte in Hofstetten gesprochen.

(Bild: Gabriel Berger)

Am 22. September 1916 berichtete das «Thuner Blatt» über einen Beschluss des Gemeinderats. Dieser bewilligte den Kredit von 9300 Franken für die Erstellung eines Mehrzweckgebäudes (Feuerwehrmagazin und Strassenbahnwartestelle) an der Ländte in Hofstetten. Bei besagtem Mehrzweckgebäude handelt es sich zweifelsohne um das alte Feuerwehrmagazin neben dem Restaurant Dampfschiff, das in den letzten Jahren wegen des Ansinnens der Stadt, es als Buvette umzunutzen, oft in die Medien kam. Übrigens: Für die Sanierung der Toilettenanlagen hat die Stadt letztes Jahr einen Kredit von 160 000 Franken gesprochen. Was vor 100 Jahren sonst noch für Schlagzeilen sorgte:

5. 9. 1916 Laut Grütlianern ist der Grütliverein Thun aus der Sozialdemokratischen Partei ausgetreten.

12. 9. 1916 Der neue Führer durch Thun wurde verfasst von Dr. Paul Beck, mit Bildern versehen von Werner Engel. Er wird von Sachverständigen bewundert.

15. 9. 1916 Mit dem von Oberleutnant Haefely gebauten neuen, leichteren und mit weniger PS ­motorisierten Flugapparat wurde ein Überlandflug Thun–Bern–Freiburg–Thun unternommen.

20. 9. 1916 Die Krise in der Sozialdemokratischen Partei Thun löst Neubildung aus. Die Grütlianer geben den Austritt aus der SP und werden aus der Arbeiterunion ausgeschlossen.

22. 9. 1916 Der Gemeinderat bewilligt den Kredit von 9300 Franken für die Erstellung eines Mehrzweckgebäudes (Feuerwehrmagazin und Strassenbahnwartestelle) an der Ländte in Hofstetten.

26. 9. 1916 Kritik an der rücksichtslosen Fahrweise von Militärautos, die zu schnell und zu laut in der Stadt herumfahren.

26. 9. 1916 Die Frau von Zeichnungslehrer Eberhard von der Kasernenstrasse ertrank im Bad, weil beim Ofen Gas entwich.

30. 9. 1916 Das Steinewerfen der Knaben aus dem Seefeldquartier löst Klagen aus, weil auch Personen getroffen werden können.

Quelle:Stadtarchiv Thun

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