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Auf dem Zweisimmer Burgenweg

Zwei Burgen standen früher auf dem Mannenberg. Nur noch Mauerreste sind von den Wehranlagen übrig geblieben. Der Burgenweg führt zu diesen und anderen historischen Stätten.

Von den Mauerresten der unteren Mannenberg-Burg überblickt man die ganze Talebene von Zweisimmen. Foto: Andreas Staeger
Von den Mauerresten der unteren Mannenberg-Burg überblickt man die ganze Talebene von Zweisimmen. Foto: Andreas Staeger

Der Felssporn des Mannenbergs liegt an günstiger Aussichtslage zwischen Zweisimmen und Grubenwald. Im Mittelalter befanden sich hier und auf der gegenüberliegenden Talseite mehrere Burgen, mit denen sich die Wege ins Wallis, Saanenland und Greyerzerland überwachen liessen. Von der oberen Mannenberg-Burg sowie von den Burgen Laubegg und Steinegg sind nur noch Ruinen übrig.

Das Leben im Mittelalter

Die Fundamente der unteren Mannenberg-Burg hingegen sind aufwendig saniert worden. An der Stelle, wo früher der grosse Rundturm stand, befindet sich heute eine Aussichtsplattform.

Die Burgruine ist der geografisch höchste Punkt und der kulturgeschichtliche Höhepunkt des Burgenwegs Zweisimmen. 18 Informationstafeln entlang des Themenwegs vermitteln Wissenswertes über die einstigen Burgen sowie über verschiedene Aspekte des mittelalterlichen Lebens.

Gestartet wird beim Bahnhof Zweisimmen. Nach Unterquerung der Gleise gelangt man zuerst zum Ufer der Kleinen Simme, vom Zusammenfluss an dann der Grossen Simme zum Campingplatz Forellensee, wo man auf die andere Seite des Talflusses wechselt. Bei der Hofmatte erreicht man den Fuss des Mannenbergs. Ein sich zunehmend verengender Weg führt zur Burgruine hinauf.

Beidseits der Simme

Auf einem zuweilen recht steilen Pfad im Wald auf der anderen Seite des Hügels steigt man in Richtung Grubenwald ab, umgeht das Dorf aber, indem man im Gebiet Loch zum Simme-Uferweg zurückkehrt.

Auf der anderen Seite der Bahnlinie und der Kantonsstrasse erreicht man die Laubegg. Hier geht es kurz, aber kräftig aufwärts. Danach wird die Wanderung wieder mehr oder weniger ebenen Wegs fortgesetzt. Über die Obegg kehrt man nach Zweisimmen zurück.

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