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Auf Spurensuche in luftiger Höhe

Ziegel stürzten in den Besucherbereich ab: Der Spiezer Schlossturm samt Dach wird derzeit saniert, zugleich nutzt der Archäologische Dienst das Baugerüst für die Bauforschung. Dabei offenbarte sich eine Überraschung.

Das Schloss zeigt sich in seinem Gerüstkleid, wie man es noch nie gesehen hat.
Das Schloss zeigt sich in seinem Gerüstkleid, wie man es noch nie gesehen hat.
Jürg Spielmann
Armand Baeriswyl vom Archäologischen Dienst des Kantons Bern (vorne) und Architekturhistoriker Jürg Schweizer begutachten die Wappenmalerei ganz oben am 39 Meter hohen Spiezer Schlossturm.
Armand Baeriswyl vom Archäologischen Dienst des Kantons Bern (vorne) und Architekturhistoriker Jürg Schweizer begutachten die Wappenmalerei ganz oben am 39 Meter hohen Spiezer Schlossturm.
Jürg Spielmann
Defekte Klosterziegel auf dem Schlossturmdach. Diese gilt es nun zu ersetzen.
Defekte Klosterziegel auf dem Schlossturmdach. Diese gilt es nun zu ersetzen.
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Trotz respektablem Ruf: Wikipedia irrt sich gewaltig. Und auch die Geschichtsgelehrten lagen mutmasslich falsch. Während im Internet-Lexikon das Alter des Spiezer Schlossturms auf das 10. Jahrhundert (also zwischen den Jahren 901 und 1000) datiert ist, verkündeten die Historiker bislang, dass der trutzige Bergfried, der sowohl Wehr- als auch Wohnturm war, aus dem 12. Jahrhundert stammt.

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