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Aus dem richtigen Holz geschnitzt

Was aus einer Schnapsidee entstehen kann, zeigt die Partnerschaft zwischen der Gemeinde Sigriswil und der argentinischen Stadt Villa General Belgrano. Die Freundschaft ist tief – trotz der grossen Distanz.

Die Bärgjodler Sigriswil?bei ihrem jüngsten Auftritt am Oktoberfest  in Villa General Belgrano.
Die Bärgjodler Sigriswil?bei ihrem jüngsten Auftritt am Oktoberfest in Villa General Belgrano.
zvg
Das Berner Oberland?ist auch am anderen Ende der Welt präsent  – und zwar mit einem Bierstall Interlaken (rechts hinten).
Das Berner Oberland?ist auch am anderen Ende der Welt präsent – und zwar mit einem Bierstall Interlaken (rechts hinten).
zvg
Essen auf argentinische Art:?Die Sigriswiler Delegation kam in den  Genuss eines traditionellen Asado.
Essen auf argentinische Art:?Die Sigriswiler Delegation kam in den Genuss eines traditionellen Asado.
zvg
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12'500 Kilometer liegen zwischen Sigriswil und Villa General Belgrano – emotional sind sich die beiden Ortschaften aber sehr viel näher. Die tiefe Freundschaft fusst auf einem Zufall.

Zur Jahrtausendwende war Holzbau-Unternehmer Hans Boss Gemeindepräsident von Sigriswil. Damals wohnte der Kulturattaché von Argentinien, Edgardo Malorada, in Tschingel. Boss und Malorada kamen in Kontakt, verstanden sich. Der Argentinier äusserte irgendwann den Vorschlag, Sigriswil und Villa General Belgrano könnten doch eine Städtepartnerschaft eingehen. «Eigentlich war es eine Schnapsidee», sagt Boss. Er habe gedacht, das könne doch nie und nimmer funktionieren.

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