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Bautätigkeit führt zu Minus im Budget

Die Thuner Burgergemeinde erwartet 2017 ein Defizit von 1,65 Millionen Franken. Grund ist der Neubau von Pflegeheim und Seniorenwohnungen.

Auch für den Forstbetrieb wird ein Defizit von 40'500 Franken erwartet. (Symbolbild)
Auch für den Forstbetrieb wird ein Defizit von 40'500 Franken erwartet. (Symbolbild)
Patric Spahni

«Es war ein arbeitsintensives Jahr. Und das nächste wird nicht einfacher», stellte Präsident Markus Engemann an der gut besuchten Versammlung der Burgergemeinde Thun im Stadtratssaal fest. Bei einem Aufwand von 21,612 Millionen Franken wird im Budget 2017 mit einem Defizit von 1,165 Millionen Franken gerechnet. Es wird aus der Spezialfinanzierung Spital und Waisengut gedeckt. Wie Verwalter Christoph Spichiger darlegte, liegt der Grund für das Defizit im Neubau der Seniorenwohnungen und des Pflegeheims an der Bernstrasse.

Erstere werden im Herbst 2017 und das Heim ein Jahr später bezugsbereit. «Bis jetzt konnten wir die Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren», erläuterte Spichiger. Für das 49-Millionen-Franken-Projekt werden auch Fremdmittel nötig. Diese sollen gemäss Finanzplan ab 2020 abgetragen werden können.

Auch für den Forstbetrieb wird ein Defizit von 40'500 Franken erwartet. Es wird aus dessen Fonds gedeckt. Bekanntlich gibt die Burgergemeinde den Forstbetrieb auf und arbeitet mit Dritten.

Start der Verjüngung

Im Burgerrat stehen in absehbarer Zeit diverse, zum Teil altersbedingte, Demissionen an. Um die Kontinuität zu wahren, wird der Rat schrittweise verjüngt. Deshalb macht Bernhard Schaufelberger Platz. Er gehört dem Rat seit 15 Jahren an. Die Versammlung verabschiedete ihn mit dankendem Applaus für sein Engagement und seine rücksichtsvolle Weitsicht. Er wird durch die 45-jährige Fürsprecherin Andrea Lanz Müller ersetzt.

Viele neue Burger

Das gelockerte Reglement für Einburgerungen bewährt sich. An der Versammlung erhielten 5 Personen den Burgerbrief und 26 wurde das Burgerrecht einstimmig zugesichert. Das ergibt der Burgergemeinde 20'600 Gebührenfranken. «Die Burgergemeinde ist kein Auslauf­modell», freute sich Präsident ­Markus Engemann. Traditionell schloss die letzte diesjährige Burgerversammlung mit einem gemeinsamen Treffen und Essen in der Metzgern.

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