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Keine Lotteriegelder für Schloss Thun?

Der Regierungsrat will nicht, dass das Schloss Thun wiederkehrende Beiträge aus dem Lotteriefonds erhält. Er empfiehlt einen entsprechende Vorstoss von sechs Thuner Grossräten zur Ablehnung. Und erntet dafür heftige Kritik.

Die zwei Seiten des Kulturerbes: Das Schloss Thun ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch ein Kostenfaktor.
Die zwei Seiten des Kulturerbes: Das Schloss Thun ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch ein Kostenfaktor.
Markus Hubacher

Raphael Lanz konnte seinen Unmut nicht verhehlen: «Ich bin mit der Argumentation des Regierungsrats nicht zufrieden», brachte der Thuner Stadtpräsident und Grossrat (SVP) seine Gemütslage am Dienstag auf den Punkt. Konkret geht es um die abschlä­gige Antwort der Kantonsregierung auf einen Vorstoss, welchen Lanz im Mai zusammen mit fünf weiteren Thuner Grossräten eingereicht hatte. Darin fordern die Parlamentarier, dass auch Gemeinden als Eigentümerinnen von Schlössern von nationaler Bedeutung wiederkehrende Lotteriegelder erhalten.

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