Betrunkener attackiert in Thun wahllos Passanten

Thun

Am Donnerstag irrte ein stark alkoholisierter und unter Drogen stehender Mann durch Thun und attackierte wahllos Passanten. Nachdem er drei Personen verletzt hatte, konnte ihn die Polizei dingfest machen.

Hier – beim Guisanplatz in Thun – startete der alkoholisierte Mann seine Attacke auf Passanten.

Hier – beim Guisanplatz in Thun – startete der alkoholisierte Mann seine Attacke auf Passanten.

(Bild: Google Streetview)

Angeheiterte Stadtoriginale, die durch die Gassen irren, kennt wohl jede Stadt. Jener offensichtlich verwirrte Mann, der am Donnerstagnachmittag über die Allmendstrasse in Thun torkelte, zählten wohl Passanten anfangs auch zu dieser eher harmlosen Kategorie. Doch schnell wurde klar, dass dieser ein gehöriges Aggressionspotential aufwies.

Denn der Mann attackierte zunächst in der Nähe des Guisanplatzes einen Fussgänger, wie die Kantonspolizei Bern am Freitag mitteilte. Als dessen Begleiterin und ein weiterer unbeteiligter Mann intervenierten, wurden auch diese angegriffen. Der verwirrte Mann traktierte die Passanten mit Fusstritten und ging unter anderem mit einem Besen auf sie los. Die drei Passanten begaben sich nach den Ereignissen selbständig in ärztliche Behandlung.

Die alarmierten Polizisten konnten den Angreifer unter Mithilfe einer Drittperson anhalten. Aufgrund seines äusserst renitenten Verhaltens musste er zu Boden geführt und in Handfesseln gelegt werden. Nachdem der Angreifer für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht worden war, wurde zur Überprüfung seines Gesundheitszustandes ein Ambulanzteam aufgeboten. Nach Eintreffen der Rettungssanitäter bekundete der Mann unvermittelt gesundheitliche Probleme. Schliesslich musste er mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Weitere Abklärungen ergaben in der Folge, dass der Mann stark alkoholisiert war und unter Drogeneinfluss stand. Er konnte das Spital in der Zwischenzeit wieder verlassen.

Ermittlungen zu den Angriffen auf die Passanten wurden durch die Kantonspolizei Bern aufgenommen.

mib/pkb

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