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Bürger wollen eine «Sanierung light»

Hauptthema an der GV war die Sanierung der Schiessanlage Reust.

Die Schiessanlage Reust wird saniert und mit Kugelfangkasten ausgerüstet.
Die Schiessanlage Reust wird saniert und mit Kugelfangkasten ausgerüstet.
Christian Ibach

Zur Gemeindeversammlung vom Freitag konnte der Präsident Wilhelm Balmer 34 Stimmberechtigte (21 Prozent) im Schulhaus Horrenbach begrüssen. Bei den Traktanden führte vor allem die geplante Sanierung der 300-Meter-Schiessanlage Reust zu engagierten Diskussionen. Wie der Präsident ausführte, muss die Schiessanlage im Bereich des Kugelfanges saniert werden. Dazu liess die Gemeinde im Sommer 2018 durch die Firma Geotest ein Gutachten mit einem Sanierungskonzept erstellen.

Dieses zeigt drei Möglichkeiten auf. Varante 1 sieht eine altlastrechtliche Sanierung vor mit Gesamtkosten von 221700 Franken. Der Kugelfang bleibt weiterhin im Kataster belasteter Standorte. Bei der Variante 2 ist eine Totalsanierung mit Kosten von 289500 Franken vorgesehen. Die Anlage wird aus dem Kataster gestrichen. Bei beiden Varianten verbleiben der Gemeinde, nach Abzug der Bundes- und Kantonssubventionen, Kosten von 57000 Franken.

Zwei von fünf Kästen

«Aufgrund der Untersuchungsergebnisse besteht die Möglichkeit zu einer Sanierung light, welche für die Gemeinde Gesamtkosten von 17000 Franken verursachen wird», sagte Gemeindepräsident Balmer. Vorgesehen ist, die Kugelfanganlage von sieben auf fünf Scheiben zu reduzieren und diese mit Kugelfangkästen auszurüsten. Zwei Kästen mit Kosten von 10400 Franken werden von der Gemeinde übernommen. Die restlichen drei Kästen sind von der Schützengesellschaft zu finanzieren. Mit dieser Sanierung könne die Anlage bis 2045/2048 weiterbenutzt werden.

Bürger wollen eine «Sanierung light»

Horrenbach-Buchen?Hauptthema an der GV war die Sanierung der Schiessanlage Reust

Der Vorschlag des Gemeinderates, nur zwei Kästen zu finanzieren, stiess nicht bei allen anwesenden Mitgliedern der Schützengesellschaft auf Gegenliebe. In einem Antrag wurde gefordert, dass die Gemeinde alle fünf Kästen finanzieren sollte, da der Betrag für die Schützengesellschaft nicht tragbar sei. In der Abstimmung wurde jedoch dem Antrag des Gemeinderates, zwei Kästen zu finanzieren, mit 27 Ja bei einigen Enthaltungen zugestimmt.

Kleiner Ertragsüberschuss

Der Voranschlag 2019, vorgestellt von Gemeindeverwalter Urs Wandfluh, ist auf der Steueranlage von 1,70 Einheiten und einer Liegenschaftssteuer von 1,5 Promille des amtlichen Wertes berechnet. Er weist bei einem Aufwand von 1090600 Franken einen kleinen Ertragsüberschuss von knapp 20000 Franken aus. Bei den Einkommenssteuern natürlicher Personen wird mit 200000 Franken, bei der Liegenschaftssteuer mit 35000 Franken und beim Finanzausgleich mit 466000 Franken Einnahmen gerechnet.

Bei der Bildung, dem höchsten Ausgabeposten, steigen die Kosten gegenüber der Jahresrechnung 2017 um 113000 auf 328000 Franken. Grund sind steigende Schülerzahlen und die Neuorganisation der Schülertransporte wegen des Lehrplans 21. Dem Voranschlag wurde einhellig zugestimmt. Zustimmung fand auch der Bruttokredit von 96000 Franken für die Sanierung der Weglistrasse in Buchen.

Mit einem herzlichen Dankeschön und einem Geschenk verabschiedete der Gemeindepräsident Wilhelm Balmer Ernst Oesch, welcher während 32 Jahren den Winterdienst in der Gemeinde besorgt hatte.

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