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Burger sagten Ja zum Voranschlag

Die Burger hatten unter anderem über die Abrechnung für den Um- und Ausbau des Bauernhauses und den Voranschlag 2019 zu befinden.

Die Verwaltung der Burgergemeinde Steffisburg (Symbolbild).
Die Verwaltung der Burgergemeinde Steffisburg (Symbolbild).
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Vorab informierte Burger-Präsident Christian Schlapbach die anwesenden 61 Burgerinnen und Burger im Saal der Heilpädagogischen Schule über die Geschäfte der Burgergemeinde Steffisburg. Erklärungsbedarf erforderte das grosse Defizit von 63'000 Franken im Voranschlag 2019.

Förster Daniel Allenbach begründete das schlechte Resultat mit dem gesättigten Holzmarkt nach den Sturmschäden im Januar 2018 und die durch die extreme Witterung begünstigte Massenvermehrung der Schädlingskäfer. Die Folge ist, dass nur eine 70-prozentige Holzschlagmenge budgetiert wurde. Das Defizit kann gemäss einer Mitteilung der Burgergemeinde noch über den Forstfonds gedeckt werden, aber es sei bedenklich, dass das wertvolle Holz seit Jahren nicht mehr kostendeckend vermarktet werden könne.

Wiederwahl unbestritten

Der Voranschlag Burgergut 2019 weise ein Plus von rund 14'500 Franken auf, teilt die Burgergemeinde weiter mit. Im Vergleich zum Vorjahr müsse wegen der getätigten Investitionen mit Mehraufwand bei Hypothekarzinsen, Versicherungen, Steuern und Abschreibungen gerechnet werden. Die Versammlung stimmte schliesslich dem Voranschlag 2019 und den Anträgen für Investitionen einstimmig zu. Auch das überarbeite Einburgerungsreglement wurde einstimmig genehmigt. Und dem neu eingeburgerten Ehepaar Rubin-Künzi wurden die Burgerbriefe überreicht. Unbestritten war auch die Wiederwahl von Burgerrätin Marlis Baumann-Meyer. Der unveränderte Burgerrat freue sich, sich gemeinsam den künftigen Herausforderungen zu stellen, steht in der Medienmitteilung geschrieben.

Christian Gerber, Revierförster Eriz und Gemeinderat von Steffisburg, informierte schliesslich als Gastreferent über das erfolgreiche Gerinneprojekt Sulzigraben Innereriz und zeigte auf, wie mit gut organisierten und durchgeführten Projekten Folgeschäden von Unwettern minimiert werden können.

pd

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