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«Cats» ist gefragt: 2500 statt 2000 Tribünenplätze

Erstmals open-air in der Schweiz und erstmals neu inszeniert: Das Musical «Cats» ist gefragt. Da der Vorverkauf gut angelaufen ist, lassen die Thunerseespiele auf der Tribüne 2500 statt wie letztes Jahr lediglich 2000 Stühle stellen.

Katzen in Thun: Für das Musical «Cats» gibts mehr Tribünenplätze.
Katzen in Thun: Für das Musical «Cats» gibts mehr Tribünenplätze.
zvg

Schnurrende Katzen, die im Sommer open-air auf der Seebühne maunzen und knurren, oder auch fauchende Kater, die im verrosteten Freizeitpark mit ihnen jammern und jaulen, scheinen das Publikum aus nah und fern anzulocken. Der Vorverkauf für das Musical «Cats» ist gut angelaufen.

«Wir erhalten bereits jetzt positive Rückmeldungen auf die Kostüme und die Maske und dürfen gegenüber den Vorjahren einen schönen Vorsprung in der Verkaufskurve verzeichnen», sagt Stephan Zuppinger, Geschäftsführer der Thunerseespiele.

«Das ist vielversprechend, und deshalb sind wir zuversichtlich und erhöhen dieses Jahr die Anzahl Tribünenplätze von 2000 auf 2500.»Nach dem letztjährigen Saisonabschluss von «Manche mögen’s heiss» mit einer knapp roten Null ist das Ziel dieses Jahr, mit dem Broadwayhit von Sir Andrew Lloyd Webber einen Gewinn zu erzielen.

«Wir stecken inmitten der Vorbereitungen – es wird sensationell werden», schwärmt Stephan Zuppinger. Er selbst freue sich ausserordentlich, da in Thun «Cats» in der Schweiz erstmals open-air und zudem neu inszeniert werde. «Musik und Texte werden ­original sein, hingegen das Bühnen- und das Kostümbild sowie die Choreografien werden neu ­inszeniert.» Die Premiere ist am 12. Juli, die Derniere am 24. August.

Alle Vorstellungen auch für Sehbehinderte und Blinde

Nicht nur über den Vorverkauf sind die Thunerseespiele erfreut, sondern auch über anderweitige Entwicklungen. «Da sich ‹Cats› besonders dafür eignet, können wir erstmals den sehbehinderten und blinden Menschen eine ­Audiodeskription für alle Vorstellungen bieten», nennt die ­Medienverantwortliche Silvia Burkhard ein Beispiel des verbesserten Angebots.

Via Sprecheraufnahme, Smartphone und Kopfhörer werde das Bild der jeweiligen Szene beschrieben. «Das Musical wird auf diese Weise zu einer Art Livehörspiel, welches den sehbehinderten und blinden Personen ermöglicht, das Geschehen auf der Bühne nachzuvollziehen.»

Wie bisher gebe es sechs Rollstuhlplätze, eine Matinee mit Gebärdenspracheübersetzung sowie in den Reihen 2 und 12 dank der bildsprachliche Anlage bei allen Vorstellungen eine Hörunterstützung für diejenigen Personen, welche ein Hörgerät tragen.

Eine zweite Matinee und neu taktile Backstageführungen

Die Seespiele bieten nebst den 25 Abendvorstellungen neu eine zweite Matinee. «Eine solche bietet sich an, weil ‹Cats› auch ein Familienmusical ist», begründet Silvia Burkhard diesen Entscheid. Traditionellerweise findet eine am 1. August statt und die zweite am 12. August.

Zudem können sich neuerdings alle In­teressierten für eine zwanzig­minütige und zehn Franken teure Backstageführung vor den Abendvorstellungen anmelden.

Bislang wurden solche nur individuell durchgeführt. «Und samstags», ergänzt sie, «gibt es neu auch für Sehbehinderte, Blinde und Kinder mit den sogenannt taktilen Backstageführungen ein speziell auf sie zugeschnittenes Angebot, bei dem sie die Welt des Musicals mit allen Sinnen erleben können.»

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