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Darum gehen die Thuner Frauen am Freitag auf die Strasse

Sie wollen laut und bunt sein: die Frauen, die am Freitag auf Strassen und Plätzen auch in Thun für ihre Rechte kämpfen. Das Gespräch mit drei Aktivistinnen aus drei Generationen zeigt, dass in der Tat mehr im Argen liegt, als viele denken.

Katrin Barben, Yvonne Christen und Giulia Bezio (v.l.)
Katrin Barben, Yvonne Christen und Giulia Bezio (v.l.)
Patric Spahni

Im Vorgespräch war die Rede von Beschimpfungen, die sich die streikenden Frauen 1991 anhören mussten. Heute übernehmen solidarische Männer ihre Aufgaben, und manche Firmen lassen sie streiken. Bringt ein Streik etwas, wenn seine wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung abgemildert wird, indem ­andere einspringen?

Giulia Bezio: Ich arbeite mit Kindern und habe mir das Recht herausgenommen, am Streik teilzunehmen. Allein dass für mich ein Ersatz gesucht werden muss, zeigt, dass Mangel besteht, wenn eine Frau nicht zur Arbeit geht.

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