Das Kompetenzzentrum Integration zieht ins Baranoff-Gebäude um

Thun

Von der Schubert- an die Uttigenstrasse: Das Kompetenzzentrum Integration Thun-Oberland zieht wie angekündigt in das sanierte Baranoff-Gebäude in Thun um.

Das Baranoff-Gebäude an der Uttigenstrasse 3: Die Stadt hat die Liegenschaft für 1,52 Millionen Franken saniert. Am 12. Juni zieht das Kompetenzzentrum Integration Thun-Oberland ein.

Das Baranoff-Gebäude an der Uttigenstrasse 3: Die Stadt hat die Liegenschaft für 1,52 Millionen Franken saniert. Am 12. Juni zieht das Kompetenzzentrum Integration Thun-Oberland ein.

(Bild: Franziska Streun)

Dieser Tage verlässt mit dem Kompetenzzentrum Integration Thun-Oberland, kurz Kio, das letzte Inte­grationsangebot in der Stadt die ­alten Baracken an der Schubertstrasse 10 in Thun. Das KIO bezieht am 12. Juni wie angekündigt das Baranoff-Gebäude an der ­Uttigenstrasse 3.

Als Eigentümerin hat die Stadt ihre als schützenswert eingestufte und rund 150-jährige Liegenschaft in den vergangenen Monaten umfassend saniert.«Der Umzug des KIO an die ­Uttigenstrasse ermöglicht es, die Beratungen von Privatpersonen und Institution rund um das ­Thema Integration in zeitgemässen Räumlichkeiten durchzuführen», ist der Mitteilung der Stadt zu entnehmen. Die Baracken am ehemaligen Standort werden in den nächsten Tagen entfernt.

Sprachsofa in der Kunstküche

Die privaten Integrationsangebote wie ­etwa die multikulturelle Frouebrügg und die Bibliothek Biblios sind an der Schubertstrasse 10 längst ausgezogen. Biblios wurde vom Verein Multimundo Biel übernommen, und die Kurse und Workshops zur Integration stellt der Verein Projektenetzwerk Thun – Interkulturelle Begegnungen (Pent) bereits seit Anfang Jahr im Atelier Kunstküche neben dem Kunstmuseum Thun auf die Beine.

Zum Angebot ge­hören beispielsweise die Sprachbrücke, die Verbindung des Sprachsofas und der Frauenbrücke, das gemein­same Stricken und Singen.

Private können Räume mieten

«Das KIO ist die zentrale Scharnier-, Anlauf- und Koordinationsstelle für Migrantinnen und Migranten», umschreibt die Stadt in ihrer Medienmitteilung die Funktion des KIO. Dieses ist der Fachstelle Integration im Amt für Bildung und Sport angegliedert und bietet Beratungen, Deutschkurse sowie diverse interkulturelle Aktivitäten für Migrantinnen und Migranten. Das KIO mietet das ganze Gebäude an der Uttigenstrasse. Mehrere Räume sollen aber weiterhin für Drittnutzungen – ob Feste, Veranstaltungen oder Sitzungen – zur Verfügung stehen.

Konkret können Vereine oder Private beim KIO im Baranoff-Gebäude folgende Räumlichkeiten mieten: einen Veranstaltungsraum mit Küche im Erdgeschoss, den Aussenraum, einen poly­valent nutzbaren Raum mit Sichtbalken sowie ein Sitzungszimmer im Obergeschoss.

Weitere Informationen unter: www.thun.ch/kio, www.thun.ch/bildungslandschaft und www.projektenetzwerkthun.ch.

sft/pd

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