Das Projekt Café verzögert sich

Gwatt

Der Anbau für dieInfrastruktur muss vergrössert werden. Dadurch verzögert sich das Projekt Café-Restaurant Steinmann im Schoren. Über die Fassadenfarbe hat man sich geeinigt.

In diesem Gebäude im Quartier Schoren will die Steinmann AG ihr neues Café-Restaurant eröffnen. Weil das Projekt noch angepasst werden musste, verzögert sich der Start.

In diesem Gebäude im Quartier Schoren will die Steinmann AG ihr neues Café-Restaurant eröffnen. Weil das Projekt noch angepasst werden musste, verzögert sich der Start.

(Bild: Nelly Kolb)

Eigentlich wollte die Steinmann AG ihr neues Café-Restaurant im Schoren 2 im Sommer 2017 eröffnen. Gegen das Umnutzungsgesuch gab es keine Einsprachen. Im blauen Haus an der Ecke Strättligen-/Schorenstrasse ist aber noch nicht einmal mit der Umnutzung begonnen worden.

«Es lief nicht ganz so rund, wie wir uns das vorgestellt hatten», gesteht Marcel Steinmann. Der Grund: Die Detailplanung zeigte, dass der Platz für die technische Infrastruktur (Lüftung, Kühlanlage, Teil der Küche und Personalraum) zu klein geworden wäre. Das bedingte ein neues Projekt mit Änderung. Fazit: Der Anbau muss vergrössert werden. Das entsprechende Verfahren inklusive freistehenden Container- und Velounterstands und des Versetzens der Fahnenstangen mit Firmenbanner läuft.

Die Ausgangslage

Die Steinmann AG hat das zweistöckige, lange leer stehende Gebäude an der Ecke Strättligen-/ Schorenstrasse gekauft. Steinmann belegt das Erdgeschoss, das Obergeschoss ist vermietet. Im 45-plätzigen Café-Restaurant werden nebst dem traditionellen Confiserieangebot Mittagessen (auch Take-away), warme und kalte Kleinspeisen angeboten. Vorgesehen ist im etwa 40-plätzigen Aussenbereich ein Kinderspielplatz. Die Geschwister Barbara und Marcel Steinmann ­(vierte Generation) erachten das wachsende Industrie-, Geschäfts- und Wohngebiet als guten Standort für ihren fünften Betrieb.

Spezielle Anforderungen

Logischerweise hätte Steinmann das blaue gerne in ein firmengrünes Gebäude umgewandelt. Das konnte die Stadt – im Gegensatz zum grundsätzlichen Projekt – nicht bewilligen. Die Parzelle liegt im Wirtschaftspark Schoren mit Überbauungsordnung innerhalb einer Zone für Planungspflicht. In ihr werden bei der ­Gestaltung auch im Aussenraum «hohe Anforderungen» und «besondere Aufmerksamkeit» verlangt.

Schliesslich geeinigt

Bei der Stadt war zu erfahren, dass das bestehende Gebäude-Blau eher dezent sei. Dieses sollte einst dokumentieren, dass Bauten auch mit wenig fossilen Energiequellen möglich sind. Das im ersten Steinmann-Projekt gewählte Grün wäre nach Ansicht der Stadt auffällig gewesen und hätte das Gesamterscheinungsbild deutlich verändert. Im Rahmen des zweiten Projektes hat man sich nun auf ein dezenteres Grün und nur teilflächige Bemalung geeinigt. Und wann ist die Eröffnung? «Wir werden oft danach gefragt», sagt Marcel Steinmann lächelnd. Eine genaue Prognose wage er nicht: «Einfach so rasch wie möglich.» Voraussetzung ist die Baubewilligung.

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