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Demo gegen Bundesasylzentrum: Teilnehmer wurden abgemahnt

Am Ostersamstag hat in Thun ein Demonstrationszug durch die Innenstadt bis zum Asylzentrum auf dem Waffenplatz stattgefunden. Bis auf kleinere Zwischenfälle verlief der Umzug friedlich.

Gemäss der Organisatoren beteiligten sich rund 150 Menschen an der Demonstration.
Gemäss der Organisatoren beteiligten sich rund 150 Menschen an der Demonstration.
zvg
Die Demonstranten zogen von der Thuner Innenstadt bis zum Waffenplatz.
Die Demonstranten zogen von der Thuner Innenstadt bis zum Waffenplatz.
zvg
Vor dem Asylzentrum wurden die Demonstranten erst von der Polizei ausgebremst, ehe angeblich doch noch ein Austausch mit den Bewohnern habe stattfinden können.
Vor dem Asylzentrum wurden die Demonstranten erst von der Polizei ausgebremst, ehe angeblich doch noch ein Austausch mit den Bewohnern habe stattfinden können.
zvg
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Gemäss der Organisatoren der wohl unbewilligten Demonstration gegen das Bundesasylzentrum auf dem Thuner Waffenplatz hätten sich rund 150 Personen am Umzug beteiligt. Von der Innenstadt zogen sie mit Transparenten, auf denen Slogans standen wie «Alle Grenzen bekämpfen, Bundeslager sabotieren» oder «Gegen jede Verwaltung von Menschen», bis hin zum Waffenplatz.

Die Polizei habe Präsenz markiert, angespannt sei die Lage aber erst vor dem Bundesasylzentrum geworden, als Einsatzkräfte die Demonstranten «unter Androhung, Gummischrot einzusetzen» am Weiterziehen hindern wollten, wie aus einer Mitteilung zu entnehmen ist, welche von den Demo-Organisatoren am Sonntag verschickt worden ist. Man habe «durch die Gitter hindurch Solidarität zeigen können», heisst es weiter.

Schliesslich sei es sogar möglich gewesen, die Bewohner des Asylzentrums zu treffen: «Nach einer angespannten Phase geprägt von Parolen und verbalen Auseinandersetzung mit den Bewachern, wurde den Bewohnern des Lagers erlaubt, herauszukommen. Über zwei Stunden blieben wir alle zusammen vor dem Lager, teilten Begegnungen und führten Gespräche bei Musik und Essen.»

Die Kantonspolizei Bern bestätigt, dass die Demonstration von der Polizei begleitet wurde. Der Umzug sei von der Stadt Thun mit Auflagen bewilligt worden. Unter anderem sei die Marschroute abgesprochen gewesen. Während der ersten Phase und beim Zentrum sind laut Mediensprecher Christoph Gnägi «die Auflagen nicht ganz eingehalten worden». Deshalb hätten die Einsatzkräfte die Teilnehmer abgemahnt. Ansonsten habe sich aus polizeilicher Sicht nichts Aussergewöhnliches ereignet.

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