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Dichtere Takte und zusätzliche Kurse

Das Berner Oberland bleibt verkehrstechnisch gut erschlossen und wird sogar optimiert. Aber nicht überall.

Im Oberland und in Thun gab es doch einige Änderungen im Fahrplan.

Die Nutzerinnen und Nutzer von Bus und Bahn im Berner Oberland erwartet mit dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember ein Ausbau des Angebots. Auf den Linien Spiez–Spiezwiler/Krattigen–Aeschi–Aeschiried gibt es zur Hauptverkehrszeit eine Verdichtung (Mo–Fr) auf den Linien 61/62/63 zum 30-Minuten-Takt zwischen 17 und 19 Uhr mit zwei Kurspaaren. Von Interlaken-West nach -Ost (Linie 102) bis nach Ringgenberg besteht dann ein Halbstundentakt, auch an den Wochenenden.

Einen Ausbau gibt es aus­serdem auf der Linie 105 Interlaken-West–Wilderswil–Gsteigwiler, morgens und abends mit zweieinhalb Kurspaaren mehr. Die Linie 105, Interlaken-West–Spital Interlaken–Unterseen erhält unter der Woche einen ­früheren Betriebsbeginn. Nachmittags wird in Grindelwald auf der Linie 123 Kirche–Grindelwald Bahnhof–Itramen die Taktlücke geschlossen.

In Brienz existiert mit der neuen Schleife Wisplatz eine Bedienung mit acht Kursen auf der Route (Linie 151) Brienz–Brienzwiler–Brünig Hasliberg–Hasliberg Reuti. Ein ganzjähriger, ­integraler Halbstundentakt besteht ab Dezember auf der Strecke (Linie 141) Lauterbrunnen–Stechelberg. Leider müssen auf der Strecke Innertkirchen–Guttannen–Handegg (Linie 171) zwei Kurspaare gestrichen werden. Dies bedingt durch den Wegfall der Finanzierung durch die KWO. Aus demselben Grund wird ein Kurspaar auf der Strecke Innertkirchen–Gadmen–Obermaad (Linie 172) gestrichen.

Hingegen gibt es auf der Route Oey Diemtigen–Diemtigen–Grimmialp (Linie 260) einen saisonalen Zusatzkurs im Winter. In Adelboden nach Ausserschwand und U.d.Birg (Linie 232) wird ein zusätzlicher Frühkurs realisiert. Von Spiez nach Interlaken-West und -Ost wird es neue Abfahrtszeiten geben, und ein weiterer Kurs (Bahnersatz) nach Därligen wird eingeführt. Einen Frühkurs gibt es von Frutigen nach Kandersteg (Linie 230).

Freitags und samstags soll mit ei­nem zusätzlichen Kurspaar die 90-Minuten-Taktklücke am späten Abend von Spiez nach Zweisimmen geschlossen werden. Ebenfalls gibt es von Interlaken-Ost nach Lauterbrunnen und Grindelwald tagsüber ei­nen ganzjährigen integralen Halbstundentakt. Von Lauterbrunnen nach Wengen wird mit zwei zusätzlichen Kurspaaren der Ausbau zum Halbstundentakt vollzogen.

Veränderungen in Thun

Im Bahnverkehr startet auf der S-Bahn-Linie S 1 ein morgendlicher Zusatzzug bereits in Thun statt erst in Münsingen (Bern an 7.38 Uhr). Die weiteren Veränderungen betreffen den Busfahrplan der Verkehrsbetriebe STI: Auf den Linien 1 (Thun–Gwatt Deltapark, Thun–Steffisburg Flühli), 2 (Thun–Schorenfriedhof via Neufeld), 5 (Thun–Schorenfriedhof via Dürrenast) und 21 (Thun–Oberhofen) wird der 15-Minuten-Takt am Abend bis um 21.30 Uhr verlängert, von Donnerstag bis Samstag ­sogar bis um Mitternacht.

Während der Hauptverkehrszeit wird es ausserdem zwischen Thun und Spiez (Linie 1) mehr Eilkurse geben als bisher. Auch auf den Linien 3, 4 und 6 wird der 15-Minuten-Takt bis um 21.30 Uhr verlängert. Von Montag bis Freitag verkehrt auf der Linie 3 (Thun–Amsoldingen–Blumenstein) neu ein zusätzlicher Frühkurs ab Blumenstein.

Die Busse der Linie 31 (Thun–Goldiwil–Heiligenschwendi) fahren in Zukunft montags bis samstags von 5.30 bis 20 Uhr durchgehend im Halbstundentakt. Dies ziehe auch Anpas­sungen auf der Linie 32 (Thun–Dörfli–Heiligenschwendi) nach sich, teilt der Kanton mit, ohne dies zu konkretisieren.

Erweiterungen mit zusätzlichen Kursen und teilweise verdichteten Takten, insbesondere unter der Woche, gibt es überdies auf den Linien 33 (Thun–Steffisburg–Teuffenthal), 42 (Thun–Schwarzenegg–Süderen–Heimenschwand), 43 (Thun–Emberg–Heimenschwand–Wan­gelen), 44 (Oberdiessbach–Linden–Heimenschwand), 50 (Thun–Uebeschi–Blumenstein), 51 (Thun–Wattenwil–Blumenstein) und 55 (Thun–Reutigen–Wimmis).

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