«Die Bildung kann gestärkt werden»

Heimberg

Die CVP ist die jüngste Partei, die zu den Wahlen antritt. Die einzige Kandidatin Zize Pepshi spricht sich unter anderem für eine gestärkte Bildung aus. Und sie will innovative Unternehmen in die Gemeinde locken.

Was läuft in den Augen Ihrer ­Partei in Heimberg falsch?Zize Pepshi:Die Bildung mit ihrem integrativen Beitrag kann gestärkt werden. Heimberg soll nicht nur eine Schlafgemeinde mit günstigem Steuerfuss sein. Vermehrt soll die gute Verkehrslage auch als Standortvorteil für innovative Unternehmen eingebracht werden .

Wie will Ihre Partei diesen Mangel beheben respektive die kommu­nale Politik korrigieren?Das Standortmarketing soll verstärkt werden. Zudem müssen wir Veranstaltungen anbieten, welche die Integration unterstützen und einen Zugang zu den verschiedenen Kulturen schaffen.

Heimberg wächst seit Jahren stetig. Worin sehen Sie die grösste Chance dieser Entwicklung, worin das grösste Risiko?Ein kontrolliertes, kontinuierliches Wachstum bringt Vorteile bezüglich Steuern und Arbeitsplätzen. Das Wachstum darf aber nicht chaotisch werden. Die Überbauungen müssen besser koordiniert werden. Die Infrastruktur muss angepasst werden. Daher ist ein Wachstum gut, aber es soll nicht zu schnell gehen.

Punkto Steuern (1,50) gehört Heimberg zu den kantonsweit attraktivsten Gemeinden. Warum soll sich dieser Satz in den nächsten vier Jahren ändern oder beibehalten werden?Ich will dieses Niveau beibehalten. Wir müssen Reserven aufbauen und eine aktive Standortpolitik betreiben. Daher soll ein Wachstum der Gemeinde kontinuierlich weitergehen.

Ein grosser planerischer Brocken in nächster Zeit ist die Erschliessung von Heimberg-Süd. Warum braucht es sie (nicht)?Das Quartier soll weniger Gewerbeverkehr ertragen müssen. Der Durchgangsverkehr muss eingeschränkt werden. Erst müssen jetzt aber einmal die Projekte vorliegen.

In Heimberg laufen Bestrebungen, ein Ortsparlament mit einem Grossen Gemeinderat einzuführen. Warum braucht es ein solches Parlament (nicht)?Ja, ich kann mir das vorstellen. Die Beteiligung an der Gemeindeversammlung zeigt, dass sie nicht gefragt ist. Wir Parteien werden aufzeigen müssen, dass es mit einem Parlament besser gelingt, die Bevölkerung einzubeziehen.

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