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Die Geschichte(n) einer Katastrophe

In einer neuen SRF-Serie wird das tödliche Zugunglück vom 17. Mai 2006 im Dürrenast als Doku­fiktion aufgerollt. Die am Projekt beteiligte Thunerin Corinne Naef erzählt von den eindrücklichen Dreharbeiten.

Das Bild der Zerstörung nach dem Zugunglück im Dürrenast zeugt von der ungeheuren Wucht des Aufpralls. Foto: Patric Spahni
Das Bild der Zerstörung nach dem Zugunglück im Dürrenast zeugt von der ungeheuren Wucht des Aufpralls. Foto: Patric Spahni

Es ist wie ein Thriller. Der 300 Tonnen schwere Bauzug, der ohne funktionierende Bremsen talwärts donnert. Die Verzweiflung der drei Personen an Bord. Die Fahrdienstleiter, die innert Minuten Entscheidungen treffen müssen, die in jedem Fall folgenschwer sind. Die Umstände – Baustellen entlang der Zugstrecke, Güterzüge, die nach einem vor­herigen Personenunfall festsitzen und Gleise versperren –, die alles verkomplizieren. Der Ausweg, der nicht wirklich einer ist...

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