Die Kirche will Wohnraum schaffen

Thun

An der Jungfraustrasse in Thun ist ein Mehrfamilienhaus geplant.

Quelle: Google Maps

Im Vordergrund der Sitzung des Grossen Kirchenrates der reformierten Gesamtkirchgemeinde standen Liegenschaftsgeschäfte. Peter Greuter, Ressortchef Bauen im Kleinen Kirchenrat, informierte über den Stand der Dinge in Bezug auf das seit mehr als einem Jahr leer stehende Gebäude an der Jungfraustrasse 19. Im September soll die Baueingabe für dessen Abriss eingereicht werden. Auf der Parzelle ist der Bau eines Mehrfamilienhauses geplant. «Entschieden ist noch nichts, definitiv darüber befinden wird der Grosse Kirchenrat», betonte Greuter.

Kein weiterer Raumbedarf

Die Gesamtkirchgemeinde besitzt an der Bürglenstrasse 13 und Schönaustrasse 26 zwei Zweifamilienhäuser. Diese wurden in den Jahren 2001 beziehungsweise 2002 gekauft, damit sie bei Bedarf der Kirchgemeinde Thun-Stadt zur Verfügung stünden. Aus diesem Grund wurden sie dem Verwaltungsvermögen zugeteilt. Im Laufe der Zeit hat sich ergeben, dass die Kirchgemeinde Thun-Stadt in näherer Zukunft im Gebiet Schönau keine Raumbedürfnisse mehr hat. Die beiden Häuser sind bis heute fremdvermietet. Die Mietzinseinnahmen werden in der Erfolgsrechnung bereits als Erträge aus dem Finanzvermögen dargestellt. Aufgrund dieser Sachlage ist es logisch, die Liegenschaften vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen zu überführen. Nachdem der Kirchgemeinderat Thun-Stadt dieser Massnahme zugestimmt hatte, winkte auch der Grosse Kirchenrat das Vorhaben durch.

Das Verwaltungsvermögen ist der Teil des Vermögens der öffentlichen Hand, der die Grundlage für den Dienstbetrieb der Verwaltung bildet. Das Finanzvermögen ermöglicht, Erträge zu generieren.

Von der Fraktion Strättligen wurde eine Interpellation eingereicht, welche verlangt, dass die Renditen der Liegenschaften im Finanzvermögen der letzten zehn Jahre aufzeigt werden.

Sanierung der Kirche läuft

Im Weiteren erfolgten Orientierungen über die laufende Sanierung der Markuskirche und über den Caritas-Markt, welcher von der Kirche mit 30000 Franken jährlich unterstützt wird. Zur Kenntnis genommen wurde zudem die überarbeitete Verordnung über die Geschäftsführung des Kleinen Kirchenrats.

hko

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