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Die neuen Thuner Meinungsmacher

Redaktor Michael Gurtner kommentiert das gemeinsame Vorgehen der Fraktionspräsidenten von Grünen, BDP und SVP/FDP im Thuner Stadtrat.

Die drei Fragezeichen? Das war einmal – in der gleichnamigen Jugendbuchreihe. Die drei, um die es hier geht, setzen lieber Ausrufezeichen. Die Stadtratsmitglieder und Fraktionspräsidenten Andrea de Meuron (Grüne), Peter Aegerter (BDP) und Lukas Lanzrein (SVP, Fraktion SVP/FDP) haben das Heu politisch zwar längst nicht immer auf der gleichen Bühne – oft genug nicht mal im gleichen Heuschober. Und doch sind sie seit kurzem so etwas wie die neuen Thuner Meinungsmacher.

Zweimal innert kurzer Zeit haben sie im Parlament einen wichtigen Beschluss entscheidend vorgespurt. Beim Uferweg Schadau–Lachen brachten sie ein gemeinsames Postulat durch, das ein erneutes Überprüfen der Wegführung verlangte – und bodigten damit auch den Kredit für die Umsetzung des Wegs. Am Donnerstag stand das Parlament nun geschlossen hinter dem von de Meuron, Aegerter und Lanzrein auf die Reihe gebrachten und von den Sachkommis­sionen weiterbearbeiteten Kompromissvorschlag zum Reglement für die Städte-Initiative.

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