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Die Stadt fällt 20 kranke Bäume

Stadtgrün Thun führt bis März Baumpflegearbeiten durch. Dabei werden auch kranke Bäume gefällt und ersetzt. Gegen die Krähen kommt weiterhin Falkner Ulrich Lüthi zum Einsatz.

Ab kommendem Montag ist es wieder so weit: Wie üblich in der kalten Jahreszeit führt das Team von Stadtgrün des städtischen Tiefbauamts die jährliche Baumpflege entlang der Strassen, in den Parkanlagen und bei Verwaltungsbauten durch. «In diesem Jahr sind die Gebiete Lerchenfeld, Pestalozzi, Allmendingen, Länggasse und Hohmad an der Reihe», teilte die Stadt am Freitag mit. Ziel der Arbeiten sei, in den Park-, Schul- und Verkehrsanlagen einen gesunden Baumbestand sicherzustellen und damit auch die Sicherheit von Personen gewährleisten zu können.

«Mehrheitlich sind sie bereits 60 bis 80 Jahre alt.»

Markus Weibel, Leiter Stadtgrün, zu den Bäumen, die nun gefällt werden sollen

Die Baumpflege dauert bei optimaler Witterung bis Mitte März. Aus Sicherheitsgründen werden die jeweiligen Arbeitsbereiche abgesperrt. Stadtgrün sei jedoch bestrebt, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Bäume werden ersetzt

Die Spezialisten der Stadt überprüfen die Bäume kontinuierlich auf ihre Stand- und Bruchsicherheit sowie auf Krankheiten und Pilzbefall. «In diesem Jahr müssen circa 20 Bäume wegen Krankheit und/oder aus Sicherheitsgründen gefällt werden», hielt die Stadt fest. Bei einem Bestand von etwa 6000 Exemplaren entspricht dies 0,3 Prozent. Zum Vergleich: 2019 wurden rund 50 kranke Bäume gefällt, im Jahr zuvor 35.

Auf Anfrage erklärte Markus Weibel, Leiter Stadtgrün, dass heuer vor allem Linden, Ahorne, Birken, wilde Kirschbäume sowie eine dürre Platane von den Fällungen betroffen seien. Vereinzelt handle es sich um junge, kleine Bäume. «Mehrheitlich sind sie aber bereits 60 bis 80 Jahre alt», sagte Weibel. Im städtischen Raum, dessen klimatische Bedingungen für Pflanzen nicht einfach seien, sei es nicht unüblich, dass Bäume nach dieser Zeit ihr Lebensalter erreicht hätten.

Die Stadt beabsichtigt, den Bestand zu halten. «Die kranken Bäume werden deshalb ersetzt», heisst es. Die Neupflanzung erfolge im Verlauf dieses Jahres.

Falkner weiterhin im Einsatz

Seit Herbst 2017 setzt die Stadt einen Falkner ein, um die Krähen aus dem Siedlungsgebiet zu vergrämen und am Nisten zu hindern. Ulrich Lüthi kommt mit seinen Greifvögeln ab sofort und bis März in den Gebieten Grabengut, Schwäbis und Henri-Dunant-Strasse erneut zum Einsatz.

«Die Arbeit des Falkners ist unter dem Strich ein Erfolg», sagte Markus Weibel am Freitag . Die Krähen würden einerseits dank der Störung nicht mehr in grossen Horden aufkreuzen. Der Nachteil sei andererseits, dass sich die Vögel auf mehr Standorte als früher verteilen würden.

Auch die Uhu-Attrappen in den Baumkronen in der Schwäbisallee, beim Lachenstadion, an der Äusseren Ring- und Seefeldstrasse sowie an der Henri-Dunant-Strasse werden weiterhin zur Vergrämung eingesetzt. Stadtgrün wird die Uhu-Attrappen auf ihre Funktionsweise hin überprüfen und wo notwendig auch reparieren. (gbs/pd)

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