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Drehscheibe für den Handel mit Raubkunst

Im Plenarsaal des Freienhofs in Thun zeigte Thomas Buomberger in einem Vortrag, wie die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges zur Drehscheibe für den Handel mit Raubkunst ­wurde.

Hunderttausende Kunstobjekte stahlen die Nazis unter dem Regime von Adolf Hitler in ganz Europa. Vor allem Menschen jüdischer Herkunft wurden Gemälde berühmter Maler und Kunstobjekte entwendet. Nach dem Krieg gelang es den Alliierten, einen Teil dieser Schätze aufzuspüren, um sie den Beraubten ­zurückzugeben.

Da viele der einstigen Besitzer in den Konzentrationslagern ermordet worden waren, standen die Amerikaner vor der Frage, was zu tun sei mit den wertvollen Objekten. Einige Tausend Kunstwerke konnten den Nachkommen zurückgegeben werden.

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