Oberlangenegg

Durchbruch für Eisbahn-Projekt

OberlangeneggDas Amt für Gemeinden und Raum­ordnung hat die Zonenplanänderung genehmigt, die dazu nötig ist, dass die Kunsteisbahn Oberlangenegg überdacht werden kann.

So soll die überdachte Kunsteisbahn in Oberlangenegg dereinst aussehen.

So soll die überdachte Kunsteisbahn in Oberlangenegg dereinst aussehen. Bild: zvg

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Frohe Kunde für all jene, die sich nach einem Dach über der Kunsteisbahn Oberlangenegg sehnen: Am Gründonnerstag ist vom kantonalen Amt für Gemeinden und Raumordnung die Genehmigung für die Umzonung eingetroffen, die nötig ist, damit die Kunsteisbahn überdacht werden kann. «Unabhängig davon konnte praktisch zeitgleich mit den bisherigen Einsprechern eine Lösung gefunden werden», sagt Samuel Krähenbühl auf Anfrage.

Krähenbühl präsidiert den Verwaltungsrat der 3H44 AG, welche Besitzerin der Anlage ist und diese modernisieren möchte. Mit der erzielten Einigung sei auch klar, dass von der Partei, die sich gegen die Umzonung gewehrt hatte, auch nach Publikation des Baugesuchs für das Sanierungsprojekt keine Einsprache mehr eingereicht werde. Damit scheint der Weg frei für das Projekt, auf dessen Realisierung der EHC Oberlangenegg und die anderen Nutzer so lange warten.

Die Eisbahn gehört seit rund einem Jahr der 3H44 AG. Ziel ist, die Kunsteisbahn zu erneuern und ein Dach zu bauen. Der geplanten Vergrösserung des Eisfelds würden 260 Quadratmeter Wald weichen.

Baugesuch wird eingereicht

Im letzten Sommer genehmigte die Gemeindeversammlung die Änderung im Zonenplan wie auch Anpassungen im Baureglement – in Kenntnis der hängigen Einsprache. Danach war das Projekt beim kantonalen Amt für ­Gemeinden und Raumordnung (AGR) hängig – bis eben zum Gründonnerstag.

«Jetzt, da auch eine Vereinbarung mit den bisherigen Einsprechern abgeschlossen werden konnte und damit klar ist, dass diese gegen das Sanierungsprojekt keine Einsprache mehr erheben werden, rechnen wir damit, dass die weiteren Verfahren rasch abgewickelt werden können», sagt Krähenbühl. Und: «Da der positive Entscheid des AGR nun auch bereits vorliegt, werden wir umgehend das Baugesuch einreichen.»

Baustart schon heuer?

Krähenbühl zeigt sich auch ehrgeizig, was einen möglichen Baubeginn angeht: «Wenn alles perfekt läuft, können wir im Frühsommer starten, sodass der EHC nächste Saison unter dem Dach spielen könnte.» Er habe die Hoffnung, dass die verbleibenden Verfahren ohne Widerstände vonstattengehen.

Aber auch wenn der Neubau nicht mehr dieses Jahr in Angriff genommen werden könne, sei der Betrieb in der alten Anlage für die nächste Saison gesichert. Positiv stimme ihn, dass das neue Parkplatzregime mit dem Parkplatz in der Wolfrichti und dem Gehweg zur Eisbahn «gut aufgenommen und befolgt» wurde, wie Krähenbühl sagt. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 02.04.2018, 13:29 Uhr

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