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Ein Flammeninferno im Föhnsturm

Eine der schwersten Brandkatastrophen im Berner Oberland jährt sich dieser Tage zum 125. Mal. An einem Föhntag Ende Oktober 1891 rasierte ein Feuersturm das halbe Dorf Meiringen weg.

Alt-Meiringen vor 1891:?Mit vielen Holzhäusern und Schindeldächern war der Tisch für die Flammen reich gedeckt.
Alt-Meiringen vor 1891:?Mit vielen Holzhäusern und Schindeldächern war der Tisch für die Flammen reich gedeckt.
zvg
Die Brandruine der Englischen Kirche, dahinter Ruinen an der Unteren Gasse.
Die Brandruine der Englischen Kirche, dahinter Ruinen an der Unteren Gasse.
zvg
Brandruine?des Hotels Meiringerhof an der Kreuzung von Oberer und Unterer Gasse.
Brandruine?des Hotels Meiringerhof an der Kreuzung von Oberer und Unterer Gasse.
zvg
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Die Bilder erinnern an Fotos ausgebombter Städte im Zweiten Weltkrieg: Nur noch Ruinen und rohe Mauern blieben vom alten Dorfkern von Meiringen übrig, nachdem am 25. Oktober 1891 eine Feuersbrunst darüber hinweggefegt war. Die Katastrophe begann am Vormittag kurz vor halb acht Uhr.

Wegen eines Kamindefekts brach in einem Wohnhaus im östlichen Ortsteil Stein ein Brand aus. Weil an diesem Tag starker Föhnwind wehte, breitete sich das Feuer rasch auf benachbarte Gebäude aus. Die Feuerwehr schritt zügig ein und versuchte die Flammen energisch einzudämmen; dabei konnte sie auch auf das Hydrantennetz zurückgreifen, das nach dem letzten Dorfbrand von 1879 neu in­stalliert worden war.

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