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«Es wäre das Aus für alle 50 Ausbildungsplätze»

Die Kantonsregierung will die 2 Millionen Franken für die Gartenbauschule Hünibach streichen. Dagegen wehrt sich Direktorin Marianna Serena. Sie stellt infrage, dass überhaupt gespart würde – und betont: Segnet der Grosse Rat die Massnahme ab, bedeutet es das Aus für die Schule.

Marianna Serena, Direktorin der Gartenbauschule Hünibach, kämpft gegen die Sparpläne der Kantonsregierung.
Marianna Serena, Direktorin der Gartenbauschule Hünibach, kämpft gegen die Sparpläne der Kantonsregierung.
Patric Spahni

Was sind Sie im Moment mehr: Leiterin der Gartenbauschule oder Lobbyistin?Marianna Serena: (lacht) Ich würde sagen: Kampagnenkoordinatorin. Lobbyistin sicher auch, aber ich schaue vor allem, dass alles koordiniert ist, damit möglichst viele Leute aktiv werden können.

Wie sehr leidet Ihr eigentlicher Job darunter?Schon stark. Die Ausbildung und der Betrieb sind nicht das Problem – da können andere Geschäftsleitungsmitglieder einspringen. Was sicher leidet, ist das Strategische. Wir haben gerade angefangen, uns um eine neue Ausrichtung zu kümmern. Dieser Prozess ist abrupt abgebrochen und auf Eis gelegt worden. Natürlich auch im Zusammenhang mit der unsicheren Zukunft: Wir wissen nicht, wohin wir überhaupt steuern.

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