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Fertig gebaut

Die Burgstrasse in Thun wird eine Woche früher als geplant dem Verkehr übergeben.

Marco Zysset
Am Donnerstagabend glättete die Walze noch den Deckbelag auf der Burgstrasse.
Am Donnerstagabend glättete die Walze noch den Deckbelag auf der Burgstrasse.
Marco Zysset
Die Bauarbeiten sind eine Woche früher als geplant fertig geworden.
Die Bauarbeiten sind eine Woche früher als geplant fertig geworden.
Marco Zysset
Der Vorsprung auf den Fahrplan ist auf das Engagement der Bauarbeiter zurückzuführen.
Der Vorsprung auf den Fahrplan ist auf das Engagement der Bauarbeiter zurückzuführen.
Marco Zysset
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Ab Freitagabend sind der Lauitorstutz, die Burgstrasse und der Berntorkreisel in Thun wieder für sämtlichen Verkehr in beide Richtungen befahrbar; der Berntorkreisel neu zum Teil zweispurig. «Dank der grossen Anstrengungen aller am Bau Beteiligten kann der Einbahnverkehr auf der Burgstrasse bereits sechs Tage früher als geplant aufgehoben werden», schreiben Kanton Bern und Stadt Thun in einer gemeinsamen Mitteilung.

Einzig in der Nacht von Freitag auf Samstag müssen auf der Burgstrasse und dem Lauitorstutz die Strassenmarkierungen aufgebracht werden. Dafür wird der Verkehr teilweise einspurig mithilfe des Verkehrsdienstes am Arbeitsbereich vorbeigeführt. Während der Markierungsarbeiten ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. «Hinzu kommen kleinere Abschlussarbeiten, deren Erledigung eigentlich noch während der einspurigen Verkehrsführung angedacht war», sagt Markus Wyss, der als Oberingenieur des Kreises I beim kantonalen Tiefbauamt für die Baustelle zuständig ist.

Engagierte Büezer

Als Hauptgrund für den Vorsprung auf den Fahrplan nennt Wyss vorab das Engagement der Bauarbeiter, die seit März auf den beiden Baustellen am Lauitorstutz und auf dem Berntorkreisel zu Werke waren. «Sie haben einen unglaublichen Job geleistet – in einem handwerklich äusserst anspruchsvollen Umfeld», sagt Wyss. Er betont auch, dass die Arbeiten seitens des Kantons im Rahmen des Budgets abgeschlossen werden können. Für beide Bauwerke waren Kosten von je rund drei Millionen Franken veranschlagt.

Konrad Hädener (CVP), Gemeinderat und Vorsteher der Direktion für Bau und Liegenschaften in der Stadt Thun, ist zufrieden, dass der Verkehr um die Thuner Innenstadt ab Freitagabend in den Bahnen geführt werden kann, die eigentlich vorgesehen sind. «Ich bin überzeugt, dass sich die Situation namentlich für das rechte Seeufer merklich verbessern wird», sagt Hädener – ohne allerdings ein Versprechen für eine staufreie Hofstettenstrasse abzugeben.

«An Sonntagen mit Kaiserwetter, wie es für dieses Wochenende vorhergesagt ist, wird sich der Verkehr auch in Zukunft stauen.» Und Hädener betont: «Der Bypass Thun-Nord und das damit verbundene Verkehrsregime wurden nie geplant und gebaut dafür, die Reisezeit vom rechten Seeufer an den Bahnhof Thun zu verkürzen.» Über die Ergebnisse einer ersten Wirkungskontrolle für den Bypass Thun-Nord informieren Stadt und Kanton nächste Woche.

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