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Fusion wird definitiv zum Thema

Der Souverän beauftragte den Gemeinderat, Sondierungsgespräche mit möglichen Fusionspartnergemeinden aufzunehmen.

Die Gemeinde Burgistein hält Ausschau nach Fusionspartnern. Quelle: Google Maps

An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2017 wurde der Gemeinderat von Burgistein in einer Konsultativabstimmung beauftragt, zwecks Fusionsabklärungen mit anderen Gemeinden eine Arbeitsgruppe einzusetzen. «Wir erachten es als richtig, uns mit Fusions­gedanken zu befassen», erklärte Gemeindevizepräsident André Schmid nun an der Gemeindeversammlung vom Montagabend.

Der Gemeinderat habe darauf verzichtet, konkrete Gespräche mit möglichen Fusionspartnern zu führen – dies, weil die Absichtserklärung aufgrund einer Konsultativabstimmung zu unverbindlich sei und ein konkretes Mandat fehle. Der Gemeinderat beantragte deshalb einen formellen Auftrag zur Aufnah­me von Sondierungsgesprächen, den der Souverän einstimmig erteilte.

Hoher Buchgewinn

Die von Gemeindepräsident Martin Franceschina (parteilos) erläuterte Jahresrechnung 2017 schliesst im Gesamthaushalt bei einem Aufwand von 4,393 Mil­lionen mit einem Ertragsüberschuss von 198'743 Franken ab. Das entspricht einer Besserstellung gegenüber dem Budget von 359'894 Franken.

Im allgemeinen Haushalt kann ein Plus von 125 934 Franken verbucht werden, was 223'234 Franken besser als budgetiert ist. «Die Besserstellung ist insbesondere auf die Umbuchung des alten Feuerwehrmagazins und des alten Werkhofes vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen zurückzuführen», begründete Franceschina.

Die Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser und Abfall schliessen mit einem Plus von 72 810 Franken ab. An Nettoinvestitionen sind 242'778 Franken getätigt worden. Der Bilanzüberschuss (früher Eigenkapital) beläuft sich neu auf 1,002 Millionen Franken. Die 42 (4,71 Prozent) anwesenden Stimmberechtigten winkten die Jahresrechnung 2017 und Nachkredite in Höhe von 102'683 Franken durch.

Im Weiteren wurde unter anderem über den Hochwasserschutz unteres Gürbetal informiert, der in den Jahren 2018 bis 2021 in zwei Etappen realisiert werden soll. Zur Kenntnis genommen wurde die Abrechnung des seinerzeitigen Investitionskredits von 1,2 Millionen Franken für Feuerwehrmagazin und Werkhof mit einer Unterschreitung von 101'054 Franken.

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