Ganz im Zeichen der Nächstenliebe

Thun

Am Wochenende fand zum zweiten Mal das Open Air Thun statt. Trotz heisser Temperaturen war das Gelände gut besucht.

Cookie The Herbalist heizt am Openair Thun ein.

Cookie The Herbalist heizt am Openair Thun ein.

(Bild: Arbër Shala)

«Share Your Love» – «Teile deine Liebe»: Das war das Motto der diesjährigen Ausgabe des Open Airs Thun. Mit zahlreichenEssensständen, wo es unter anderem Crêpes, verschiedene Glacesorten, Frozen Joghurts oder peruanische Burger zu kaufen gab, wurden die zahlreichen Besucher unter den mit Schirmen beschatteten Plätzen verköstigt.

Das musikalische Line-up war mit Acts wie Cookie the Herbalist & Boomrush Backup, S.O.S. oder der Thuner Band Baspa Ricardo gespickt. Zusätzlich sorgten ein blauer Himmel und schönes Wetter für perfekte Festivalstimmung.

«Bands haben geliefert»

Für die beiden Thuner Benjamin Thöni (25) und Luc Fischer (24) war die Atmosphäre auf dem Gelände entspannt: «Die Leute in der Schadaugärtnerei sind alle friedlich drauf und geniessen die Umgebung und die vielen zahlreichen Acts», sagte etwa Fischer. Thöni stimmt ihm zu: «Die Bands haben bisher geliefert, das macht Bock auf weitere Highlights wie etwa S.O.S.»

«Die Leute in der Schadaugärtnerei sind alle friedlich drauf und geniessen die Umgebung.»Luc Fischer, Festivalbesucher

In der Zwischenzeit machen die beiden eine Abkühlung: «Wir sind mit anderen Freunden hier und gehen aufgrund der heissen Temperaturen in den nahe gelegenen Schadaupark, um ein bisschen zu schwimmen. DieSchadaugärtnerei ist ideal, so kann man in kurzer Zeit wieder hier sein», sagt Fischer.

Für die beiden ist daher klar, dass sie für eine weitere Ausgabe des Open Airs wieder dabei seinwerden: «Das unterstütze ich gerne, deshalb kann ich mir gut vorstellen, nächstes Jahr wieder dabei zusein», sagt Thöni.

Andere Besucher suchen derweil Schutz vor der Sonne und sitzen unter denzahlreich aufgestellten Schirmen, so etwa Roberto Stereo (47) aus Thun: «Da bin ich froh darüber,denn es wird mit der Zeit sehr unangenehm heiss», sagt er.

Mit der Darbietung der bisherigen Bands ister zufrieden, eine Sängerin hat es ihm sichtlich angetan: «Miss C-Line hat mir am besten gefallen, diePower in ihrer Stimme ist atemberaubend. Ich hoffe, sie tritt noch häufiger mal in Thun auf», sagt Stereo.

Auch für die kleineren Besucher war am Open Air Thun gesorgt: Kinder bis zwölf Jahre hattendabei kostenlosen Eintritt. Die Kleinen konnten auf dem Gelände Twister spielen oder die in der Näheder Bühne aufgestellte Hüpfburg benutzen. Eine Sprinkleranlage sorgte dabei für Abkühlung. Zusätzlichwurde ein kostenloses Kinderschminken angeboten.

Viele Familien machten Picknick auf dem Gelände und beobachteten ihre Sprösslinge unter aufgestellten Festzelten. Um die Ohren der Kinder nicht zustrapazieren, konnte man an der Kasse Gehörschutz verlangen. Die Kinder waren sichtlich angetan vom Festival in der Thuner Schadaugärtnerei.

Thuner Tagblatt

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