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Gefährliche Strassen standen im Fokus

Eine gefährliche Strasse im Schnittweier kann nach dem Kreditbeschluss des GGR saniert werden. Bei der Thunstrasse wurde vorerst einmal auf die Gefährlichkeit verwiesen.

Der Fussgängerstreifen auf der Thunstrasse, der die Weinbergstrasse (links) mit dem Burgfeldweg (rechts hinter schwarzem Auto) verbindet, wird von der FDP-GLP-Fraktion als Sicherheitsrisiko eingestuft. Bei der Sanierung der Thunstrasse soll dereinst nach einer besseren Lösung gesucht werden.
Der Fussgängerstreifen auf der Thunstrasse, der die Weinbergstrasse (links) mit dem Burgfeldweg (rechts hinter schwarzem Auto) verbindet, wird von der FDP-GLP-Fraktion als Sicherheitsrisiko eingestuft. Bei der Sanierung der Thunstrasse soll dereinst nach einer besseren Lösung gesucht werden.
Gabriel Berger

Beim Tüchtiwilweg in Steffisburg handelt es sich eigentlich um eine Privatstrasse – jedoch um eine mit «öffentlicher Widmung», wie es in den Unterlagen zur gestrigen Sitzung des Grossen Gemeinderats (GGR) heisst.

Daher ist die Gemeinde für den Unterhalt des Wegs, der im Gebiet Schnittweier einen Hof erschliesst, zuständig. Der Weg weist an mehreren Stellen grosse Schäden auf. So ist zum Beispiel die Fundationsschicht im feuchten Waldstück instabil.

«Mit schweren Fahrzeugen dort hinaufzufahren ist schwierig und gefährlich», erklärte Sicherheitsvorsteher Stefan Schneeberger (FDP). Der GGR befand deshalb gestern über einen Kredit in Höhe von 245'000 Franken für die Sanierung des Wegs.

Grundsätzlich anerkannte der Rat die Notwendigkeit des Geschäfts. Daniel Schmutz (SP) und Bruno Grossniklaus (GLP) mutmassten indes, dass bewusst eine teurere Sanierungsvariante gewählt worden sei, um in den Genuss von Subventionen zu kommen.

In der Tat werden Bund und Kanton wegen der Erschliessung dieses Einzelhofs 41 Prozent des Betrags übernehmen. Michael Rüfenacht (BDP) störte sich daran, dass die Gemeinde unterhaltspflichtig ist. Die BDP reichte daher gestern auch eine Interpellation zu Privatstrassen mit öffentlicher Widmung ein. Letztlich genehmigte der GGR den Kredit aber einstimmig.

Sicherheit auf der Thunstrasse: Bis zu einer Anpassung wird es noch dauern

Momentan ist es vor allem der Bypass Thun-Nord und dessen flankierende Massnahmen, die in Steffisburg noch bis nächstes Jahr an diversen Orten Strassenbaustellen nötig machen (wir haben berichtet). Der Oberingenieurkreis I des kantonalen Tiefbauamts blickt jedoch bereits weiter und plant für die Jahre 2020/2021 die Erneuerung des Oberbaus der Thunstrasse.

An der GGR-Sitzung von Freitag wurden gleich zwei Postulate der FDP-/GLP-Fraktion, die sich um die Sicherheit auf dieser Strasse drehten, behandelt. Dass damit ein weiteres EDU-/EVP-Postulat früheren Datums erledigt wurde, zeigt, wie präsent das Thema auf der politischen Agenda Steffisburgs ist.

FDP und GLP forderten, dass anlässlich der anstehenden Sanierung die Sicherheit für Velofahrer und namentlich beim Zebrastreifen Weinbergstrasse/Burgfeldweg auch die Sicherheit für Fussgänger erhöht werden solle.

«Wir wissen, dass Handlungsbedarf besteht und werden uns beim Kanton dafür einsetzen», versprach Sicherheitsvorsteher Stefan Schneeberger (FDP).

Zwischen den Zeilen äusserte Bruno Grossniklaus (GLP) eine gewisse Ungeduld in dieser Angelegenheit, worauf Schneeberger festhielt: «Es ist immer noch besser, einen solchen Fussgängerstreifen zu haben als gar keinen.» Beide Postulate wurden angenommen und gleichzeitig abgeschrieben.

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