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Gelungenes Surfspektakel in der Thuner Flussarena

Der zweite River Surf Jam Thun lockte mit einem spektakulären Wettkampf vor der Mühleschleuse zahlreiche Schaulustige an.

Dimitri Scholl zeigte sein Können auf der Flusswelle.
Dimitri Scholl zeigte sein Können auf der Flusswelle.
PD

Passanten, die für einen Moment stehen bleiben, um einem Flusssurfer in Aktion zuzuschauen: An dieses Bild hat man sich in der Thuner Innenstadt längst gewöhnt. Eine Mühleschleuse jedoch, gesäumt nicht nur von Geranien, sondern von ebensolchen Schaulustigen, die sich wie an einer Perlenkette rund um Mühlebrücke und Waisenhausplatz aufreihen: Diesen Anblick, der sich einem am River Surf Jam vom Samstag bot, hat es so noch nie gegeben.

Selbst das Gewitter, das kurz zuvor über die Innenstadt fegte, konnte nicht verhindern, dass sich bei der finalen Entscheidung des Wettkampfs die in spätsommerliches Abendlicht getauchte Kulisse in eine veritable Arena verwandelte und Herbeigelaufene sich bisweilen gedulden mussten, einen frei werdenden Platz in der ersten Reihe zu ergattern. Spektakel auf der Welle und entspanntes Sommerfeeling mit Musik auf dem Waisenhausplatz lieferten die restlichen Zutaten für eine gelungene zweite Ausgabe des Surfevents.

Rundum zufrieden zeigten sich kurz nach der Preisverleihung am Samstagabend auch die Organisatoren. «Im Vergleich zum letzten Jahr hatten wir bombastische Bedingungen», sagte OK-Präsident Sandro Santschi. «Wir haben wohl noch den letzten Sommertag des Jahres erwischt. Die Stimmung und die Atmosphäre waren atemberaubend, und diese Vibes spürten auch die Surfer auf der Welle.»

Julian Meienberg hob derweil die Leistung ebendieser Surfcracks hervor: «Der Final war eine Riesenshow. Es wurden Tricks gezeigt, die noch nie gestanden worden sind.» Laut dem Medienverantwortlichen ist der Anlass ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen.

Einheimische dominierten

Im sportlichen Wettkampf, bei dem der Spass an erster Stelle stand, brillierten die Lokalmatadoren. Im neu eingeführten Klassement für Frauen schwang am Schluss die Thunerin Colette Salvisberg obenauf. In der Gesamtwertung verteidigte ein Thuner gar seinen Titel vom Vorjahr. Dimitri Scholl siegte vor Vincent Schneider, Lukas Oester und Sandro Salvatore.

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