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Doch dann traf der Pfeil mitten in Gesslers Herz ...

Der fiktive Landvogt Gessler musste auch beim diesjährigen Ausschiesset mit einem Schuss ins Herz wieder dran glauben. Wie eine Auswärtige den letzten der «drei schönsten Tage von Thun» erlebt hat.

Der letzte Tag am Ausschiesset in Thun: Das Volk versammelt sich vor dem Schloss
Der letzte Tag am Ausschiesset in Thun: Das Volk versammelt sich vor dem Schloss
Markus Hubacher
Mitten ins Herz: Tom Gattlen, der Sieger beim Gesslerschiessen, zeigt seinen Treffer.
Mitten ins Herz: Tom Gattlen, der Sieger beim Gesslerschiessen, zeigt seinen Treffer.
Markus Hubacher
Der «Fulehung» beim Schönholzer.
Der «Fulehung» beim Schönholzer.
Markus Hubacher
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Anfangs etwas launisch zeigte sich am Ausschiesset-Dienstag beim Gesslerschiessen das Wetter mit stahlgrauem Himmel, der nichts Gutes versprach. Doch ausser ein paar Tropfen, die nicht zum Schirmauspacken zwangen, amüsierten sich Hunderte von Zuschauerinnen und Zuschauern bestens.

Mit Spannung verfolgten sie die Pfeilattacken der 85 angetretenen Kadettinnen und Kadetten, um den Handlanger der Habsburger, Hermann Gessler, unschädlich zu machen. Freilich nur auf dem Gemälde, auf dem geschrieben steht: «Mitten ins Herz hat ihn der Pfeil getroffen. Das war Tells Geschoss.» Das Wort «Pfeil» wurde ein paarmal durchbohrt, als ob es eine Anziehungskraft besässe.

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