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Gewerbler haben genug vom Stau

Den Gewerblern am rechten Thunerseeufer wird es zu bunt. Sie fordern den Regierungsrat auf, sich der Verkehrssituation in Thun anzunehmen.

Die Verkehrssituation in Thun ist für den Gewerbeverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach nicht länger tragbar. Im Bild die Situation in der Marktgasse.
Die Verkehrssituation in Thun ist für den Gewerbeverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach nicht länger tragbar. Im Bild die Situation in der Marktgasse.
Archivbild/Manu Friedrich

«Die Situation heute ist inakzeptabel.» Der Vorstand des Gewerbevereins Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach wählt in seinem Schreiben an den Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP), das dieser Zeitung vorliegt, deutliche Worte. Die Verkehrslage rund um Thun verschlimmere sich zusehends. «Das Einbahnregime über die Hauptachsen vom rechten Seeufer harzt für alle Verkehrsteilnehmer und ist in fast jeder Hinsicht ein Rückschritt zur vorherigen Verkehrssituation.»

Der dadurch verursachte Mehrverkehr lasse sich mit keinem Argument rechtfertigen – schon gar nicht mit Verkehrsentlastung und Klimaschutz, steht weiter im Schreiben. Das Fazit des Gewerbevereins Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach ist vernichtend: «Das kontraproduktive Einbahnsystem hat sich als behördlich angeordneter willkürlicher Staufaktor und als zu umweltbelastend erwiesen. Es funktioniert nicht für Thun.»

Der Gewerbeverein fordert Regierungsrat Neuhaus auf, das Einbahnregime sofort aufzuheben. Weiter soll der Lauitor-Kreisel in seine ursprüngliche Form zurückgeführt werden. Zudem dürften auf der rechten Thunersee-Seite keine zusätzlichen Bushaltestellen auf die Hauptstrasse gebaut und Busbuchten aufgehoben werden. «Auf Planung und Bau von neuen schikanösen Verkehrshindernissen (Tempobeschränkungen, Kreisel, blaue Wellen etc.) ist zu verzichten.»

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